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MUTHEAaktuell für Gast
Liebe Interessenten und Freunde der MUTHEA,
wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Meldungen. Sehr gerne hören wir auch von Ihnen! Schreiben Sie uns oder schicken Sie uns Ihre Rundschreiben an
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, aus denen wir Themen für MUTHEAaktuell gerne übernehmen.
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Fischer
Vorsitzender MUTHEA e.V.
Ein gewichtiger Beitrag zur Sicherung der Bühnen und OrchesterRenate Winkler Auf Initiative des Görlitzer Theater- und Musikvereins verabschiedeten die Vorsitzenden der Theatervereine bei der Muthea-Jahrestagung in Braunschweig einen Brief an Staatsminister Neumann und erhielten von ihm einen Antwortbrief, aus dem Gedanken hervorgehen, die uns sehr am Herzen liegen. Beide Briefe können hier online im Wortlaut gelesen werden:
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Kulturmarken-Award 2011: Nominierung für MannheimJens Wortmann Im September hat eine Expertenjury die Nominierten der Kulturmarken-Awards 2011 festgesetzt. 107 Bewerbungen namhafter Kulturanbieter, -projekte, Stadtmarketingunternehmen, Fördervereine und Kulturinvestoren wurden zuvor eingereicht. Die 18-köpfige Expertenjury aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Medien wählten je drei Nominiete in den sechs Kategorien "Kulturmarke", "Trendmarke", "Kulturmanager", "Stadtmarke", "Kulturinvestor" und "Förderverein des Jahres" aus.
Als "Förderverein des Jahres" wurden auf dem ersten Platz der Verein "Freunde und Förderer Nationaltheater Mannheim e.V." nominiert. Der Mannheimer Förderverein ist engagiertes Mitglied auch in der MUTHEA. Von hier aus: herzlichen Glückwunsch.
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Theaterstatistik 2009/2010 des Bühnenvereins erschienen Vera Scory-EngelsStabile Lage bei den Theatern und Orchestern
Die wirtschaftlichen Rahmendaten der Theater und Orchester sind in der Spielzeit 2009/2010 im Wesentlichen stabil geblieben. Die soeben erschienene Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins zeigt, dass Theater und Orchester mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln umsichtig haushalten und dabei weiterhin ein umfangreiches Programm bieten. Die Ausgaben der Theater erhöhten sich insgesamt um ca. 2,2 Prozent. Da die öffentlichen Zuschüsse nur um 1,6 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro gestiegen sind, mussten die Theater die Kostensteigerungen selbst auffangen. Sie steigerten ihre Eigeneinnahmen um rund 2,3 Prozent auf ca. 484 Millionen Euro. „Die Erhöhung der öffentlichen Zuschüsse hat noch nicht mal die erhöhten Personalausgaben gedeckt. Dies ist ein Problem, dass wir zusammen mit den Trägern langfristig lösen müssen", so Rolf Bolwin, Direktor des Bühnenvereins, heute in Köln. Durch die insgesamt höheren Ausgaben ist das Einspielergebnis leicht um 3 Prozent auf 18,2 Prozent des Gesamtbudgets gesunken. Insgesamt standen den öffentlich getragenen Theatern und Orchestern einschließlich Eigen- und Finanzierungseinnahmen 2,72 Milliarden Euro zur Verfügung (im Vorjahr 2,66 Milliarden).
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Was wird aus der Bonbonniere?Kurt P. Tudyka Kurz vor Ende der Spielzeit 2010/11 war plötzlich das Theater Bonn allen Feuilletons einen Bericht wert. Leider nicht wegen der aufsehenerregenden Inszenierung eines Stücks sondern einer Person. Generalintendant Klaus Weise hatte die Öffentlichkeit wissen lassen, dass er nach 2013 „nicht mehr zur Verfügung" stehe. Er begründete seine Ankündigung mit den geplanten Kürzungen des Theateretats ab der Spielzeit 2013/14 und erschien somit überregional als wahrhafter Künstler, der Bonn zurief: „Ich kündige, Ihr Banausen" (FAZ). Damit war er geschickt der Verwaltung und dem Rat der Stadt zuvorgekommen, die ihm noch gar nicht angeboten hatten, über 2013 hinaus, wenn sein Vertrag endet, Generalintendant des Zweispartenhauses zu bleiben. Insider hatten schon vorher berichtet, dass mit oder ohne Sparauflagen der Vertrag von Weise, der seit 2003 in Bonn arbeitet, nicht noch einmal um fünf Jahre verlängert würde. Kurz zuvor war durch eine Indiskretion bekannt geworden, dass Klaus Weise ein Jahresgehalt von 320.000 € bezieht, was für viele Bonner des Guten nun zu viel wurde, die ihm schon seine häufigen Inszenierungen am eigenen und an fremden Häusern verargten. Ein öffentliches Bedauern war nicht zu vernehmen und für Nachrufe war es noch zu früh.
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Theaterstart am Hessischen Landestheater MarburgJürgen Bandte Mit drei Premieren eröffnete das Hessische Landestheater Marburg die neue Spielzeit im September 2011.
„Hier geblieben" heißt das neue Klassenzimmerstück, das mobil in Schulklassen vor Schülern ab der 7. Klasse aufgeführt wird. Es beschäftigt sich mit den Abschiebepraktiken in Deutschland. Im Unterricht in ihrem Klassenzimmer werden die Schüler mit der Abschiebung einer Mitschülerin nach Bosnien, die mitten aus dem Mathematikunterricht in Abschiebehaft abgeholt werden soll, konfrontiert. Das Autorenkollektiv Bruns, Grazewicz, Lauke haben einen authentischen Fall für die Bühne erarbeitet. Regisseur Marcel Franken setzt das Drama für eine Schulstunde mit Gergana Muskalla, Oda Zuschneid und Charles Toulouse um.
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