MUTHEA e.V.

Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften

Zusammenarbeit von Theatergesellschaften

antje-bitterlich-goerlitzIn Görlitz gibt es, vom Görlitzer Theater- und Musikverein (TMV) intiiert, eine Besucherbefragung nach dem Ende einer Spielzeit.

Zu Beginn der neuen Spielzeit werden die "Publikumslieblinge" in festlicher Form geehrt. Es gibt die

Ehrennadel des TMV für den Publikumsliebling, in diesem Jahr wurde der Tenor Jan Nowotny vom Sängerensemble des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau ausgezeichnet.

Die Sonderpreise gingen an den Regisseur von "La Traviata" Sebastian Ritschel und an Antje Bitterlich, die die "Violetta" sang.

Da Frau Bitterlich vom Nationaltheater Mannheim als Gast bei uns war, halfen die über die MUTHEA befreundeten Theaterfreunde aus Mannheim, die Ehrung in geeigneter Form vorzunehmen.

Im "Mannheimer Morgen" hieß es dazu:

"Eigentlich wollte ich gar nicht hinfahren", gestand Antje Bitterlich. Doch dann nahm die seit 2008 am Nationaltheater engagierte Sopranistin doch das Angebot an, im Theater Görlitz in der Verdi-Oper "La Traviata" die Rolle der Violetta zu übernehmen. Nun hat sich ihr Ausflug in die östlichste Stadt Deutschlands besonders gelohnt - sie erhielt einen Publikumspreis.

"Das hat mich dann doch sehr überrascht, denn es waren ja nur fünf Vorstellungen, die dann offenbar besonders gut gewesen sein müssen", freute sich Bitterlich.

Ausgelobt hat den Preis der Görlitzer Theater- und Musikverein, der seit Jahren eine Besucherbefragung durchführt und so zu Beginn einer Spielzeit die Favoriten des vergangenen Theaterjahres ermittelt. "Sie hat so viele Stimmen erhalten, obwohl sie nur in fünf Vorstellungen gesungen hat", so Renate Winkler von dem Verein.

Quasi in "Amtshilfe" übernahmen es Prof. Dr. Achim Weizel, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Nationaltheaters, und seine Stellvertreterin Christina Limbourg, im Beisein von Generalintendantin Regula Gerber den Preis zu überreichen. Der Verein aus der Oberlausitz schickte dazu die Urkunde nach Mannheim, zugleich gab er ein "süßes Telegramm" bei der Confisserie Seidl in Laaber bei Regensburg in Auftrag mit dem Schriftzug "Für Violetta ein Dank aus Görlitz".

Neues auf der Homepage von MUTHEA


Jens Wortmann - Montag, 30. April 2012

MutheaDer Vorstand der MUTHEA hat im April während seiner Vorstandssitzung in Braunschweig intensiv über die Homepage www.muthea.de und den Newsletter MUTHEAaktuell diskutiert.

 

Herausgekommen sind Beschlüsse, die Sie zum Teil bereits auf der Internetseite finden:

 

- mehr Informationen zu den Mitgliedsgesellschaften

Ziel ist es, einfach und schnell untereinander Kontakt aufnehmen zu können. Deshalb sind ab sofort nicht mehr nur die Links zu den Internetseiten der Mitgliedsgesellschaften der MUTHEA aufgeführt, sondern Sie finden sofort Erstinformationen (Selbstdarstellung), Ansprechpartner und ein Mailformular.

 

- mehr Informationen zu den Jahrestreffen

Die Jahrestreffen sind das zentrale Ereignis für die Mitgliedsgesellschaften der MUTHEA: einmal im Jahr treffen sich die Mitglieder, um sich kennenzulernen, das gastgebende Haus kennenzulernen, sich auszutauschen, eine Theateraufführung zu besuchen und um miteinander zu diskutieren. Für das diesjährige Jahrestreffen in Karlsruhe gibt es noch einen besonderen Aufruf zur Teilnahme. Die Liste der bisherigen Jahrestreffen finden Sie hier.

 

- zu den Aktivitäten der einzelnen Mitgliedsgesellschaften ein Stichwortverzeichnis

Die bisherigen Artikel auf dieser Seite sind alle mit Stichworten versehen worden. Eine Auswahl dieser Stichworte finden Sie links oben auf der Startseite, eine Übersicht aller Stichworte finden Sie auf der Seite "Alle Meldungen". Dort können Sie auch gezielt einzelne Artikel und Themen suchen.

Ziel ist es, dieses Stichwortverzeichnis auszuweiten. Zum Beispiel "Jugendarbeit" (Was machen die...


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Post aus Mannheim: Einladung nach Karlsruhe


Christina Limbourg - Sonntag, 29. April 2012

MUTHEA Jahrestreffen 2012 in Karlsruhe vom 17. – 19. Mai 2012

 

mannheimLiebe Theaterfreunde,

 

die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim möchten Sie herzlich einladen zum MUTHEA Jahrestreffen 2012 in Karlsruhe. Hier treffen sich nicht nur Mitglieder sondern auch interessierte Vereine aus ganz Deutschland zum Gedankenaustausch aktueller Themen und Themen, die regional und überregional von Interesse sind.

 

Die Mannheimer Theaterfreunde sind seit mehreren Jahren Mitglied und engagieren sich auch im Vorstand von MUTHEA, der Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theater-Fördergesellschaften e.V. In Anbetracht der schwierigen Lage, in der sich die Kulturinstitutionen bundesweit zunehmend befinden, erscheint es uns als notwendig, dass die Stimmen der kulturinteressierten Bürger deutlich hörbar sind. Dies geht jedoch nur, wenn wir in möglichst großer Zahl auftreten, eine starke Lobby bilden und schlüssig argumentieren.

 

Um uns auf solche Diskussionen vorzubereiten, haben wir, zusammen mit einem Dramaturgen des Nationaltheaters Mannheim, ein Positionspapier erstellt. Viele Argumente, die die Ausgaben für Kultur rechtfertigen, sind hier zusammengefasst. Dabei darf man heutzutage nicht mehr nur mit dem kulturellen Erbe argumentieren, sondern muss, unter anderem, auch auf die Möglichkeiten des Theaters auf dem Gebiet der Jugendarbeit und Integration eingehen und die Bürger mit einbeziehen. Wichtig scheint uns auch der Austausch in Bezug auf das Vorgehen zur Sponsorengewinnung.

 

Angeregt durch MUTHEA haben wir am Kulturmarken-Award 2011 – Kategorie Förderverein des Jahres...


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Petition für Altenburg und Gera


Altenburg / Gera
Karl-Heinz Walther - Donnerstag, 19. April 2012

openpetitionLiebe Theaterfreunde,

 

da die Finanzierung für das Fünfspartentheater Theater & Philharmonie Thüringen nicht gesichert ist, stellten die Gesellschafter Stadt Gera, Stadt Altenburg, Landkreis Altenburger Land das Ultimatum:

 

entweder einen neuen Haustarifvertrag mit weiteren Kürzungen, dann insgesamt 20 %, abzuschließen oder es müssen die Sparten Schauspiel und Puppentheater geschlossen und das Philharmonische Orchester von 78 auf 59 Musiker reduziert werden. Damit wäre das Aus der Fusion der Theater von Altenburg und Gera eingeläutet, denn mit dem kleinen Musiktheater- und dem Ballettensemble können keine zwei Häuser mehr regelmäßig bespielt werden.

 

Nach mehreren Protestaktionen haben jetzt die drei Theatervereine der Theater Gera und Altenburg zusätzlich eine Petition in das...


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neue Mitglieder in der MUTHEA


Muthea
Jens Wortmann - Montag, 02. April 2012

Seit Anfang 2012 gibt es zwei neue Mitglieder in der MUTHEA: Die "Naumburger Theater- und Kinofreunde" sowie die "Theaterfreunde Hagen". Herzlich Willkommen!


 

naumburgerIm Januar kamen die Theaterfreunde Naumburg zu uns. Der Verein "Naumburger Theater- und Kinofreunde e.V." wurde 1995 gegründet.

Da es Mitte der 90iger Jahre in Naumburg kein Kino gab, wollte Peter Stahl durch „Kino im Theater" neue Besucherkreise erschließen. Er konnte dabei auf die Erfahrung unseres Gründungsvereinsvorsitzenden Maurice Taake zurückgreifen.

 

Ziel des Vereins ist es, Theater, Film, bildende Kunst und Literatur - parteipolitisch und konfessionell unabhängig - zu fördern und zu vertreten. Der Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt auf der Unterstützung des Theaters Naumburg, wobei das Gesellige nicht zu kurz kommt....


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Neue Homepage in Leipzig


Leipzig
Stephan Mücke - Donnerstag, 12. April 2012

mukoDer Förderverein der Musikalischen Kommödie in Leipzig baut gerade seine neue Internetpräsentation auf. Unter www.operette-leipzig.de kann Einblick in das Gästebuch genommen werden. Hier zeigt sich, wie man die öffentliche Meinung im Interesse der Theater wiedergeben kann. Für die aktuellen Diskussionen in Leipzig ist das Gold wert.

Ist das der Kulturinfarkt?


Altenburg / Gera
Stephan Mücke - Montag, 02. April 2012


 

altenburg-grosses-hausAltenburg – Grosses Haus – fast bis auf den letzten Platz gefüllt – keine Vorstellung – eine Podiumsdiskussion Motto „Wie weiter mit unserem Theater?"

 

Das Positivste an diesem Abend – Die Bürger setzen sich für ihr Theater ein. So war es auch im Dezember in Leipzig bei einem Bürgerforum zur Leipziger Theaterlandschaft. Der Festsaal des Neuen Rathauses war überfüllt und es erfolgte eine Übertragung in den angrenzenden Plenarsaal. Der Kern beider Veranstaltungen – knappe Kassen.

 

In Gera und Altenburg sollte eine Fusion der Theater die Zukunft sichern. Was gut gedacht war, stellt sich heute als ein Zwischenschritt auf einer immer währenden Abwärtsspirale dar. Sie dreht sich, mal langsamer, mal schneller.

 

Schaut man in die deutsche Theaterlandschaft, so erkennt man jedoch schnell,...


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Der Ring am Nationaltheater Mannheim


Mannheim
ein Beitrag der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim - Donnerstag, 12. April 2012

Mannheim hat einen großen Ruf als Wagnerstadt. Dieser ist zum Teil historisch bedingt. Der Wagner Verband Mannheim ist der zweitälteste in Deutschland und mit etwa 800 Mitgliedern auch einer der mitgliederstärksten. Richard Wagner selbst erfuhr schon früh eine Unterstützung in Mannheim. So war der Musikalienhändler Heckel einer der ersten Förderer des Komponisten und trug durch Spenden dazu bei, dass Richard Wagner in der Lage war, das Festspielhaus in Bayreuth zu errichten.

 

Über die Jahrzehnte waren viele SängerInnen, Orchestermusiker und Dirigenten aus Mannheim in Bayreuth präsent, zu den bekanntesten zählt der Bassist Franz Mazura, der lange Jahre zum Stamm des Bayreuther Ensembles zählte.


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Kulturinfarkt bei den MUTHEA-Mitgliedern?


Muthea
Renate Winkler / Dietrich Fischer - Mittwoch, 28. März 2012

Liebe Vorsitzende und Mitglieder von Muthea,

 

Ausgelöst durch das Buch „Der Kulturinfarkt" - Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention - das die Herren DIETER HASELBACH, ARMIN KLEIN, PIUS KNÜSEL, STEPHAN OPITZ verfasst haben, wird die Diskussion über Deutschlands Kulturlandschaft neu entfacht.

 

Wir möchten bei Muthea aktuell darüber berichten, in welcher Situation sich unsere Theater befinden.

 

• In welcher Weise stellen sich die Sparzwänge an Ihrem Theater dar?

• Gelingt es auch bei drastischer Kürzung der Mittel für den Besucher gutes Theater zu produzieren?

• Welche Möglichkeiten haben Sie an Ihrem Theater entwickelt, um den Kulturbürgern Gehör zu verschaffen?


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