Jetzt kann die Zucker-Fee richtig tanzen

celesta schwerinDie Schweriner Theaterfreunde kaufen Celesta für die Staatskapelle

Die Melodie des Tanzes der Zucker-Fee in Peter Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“ kennt jedes Kind. Doch der markante silbrig-metallene Klang der Töne lässt sich authentisch nur mit einem speziellen Instrument erzeugen: einer Celesta. Der Name des klavierähnlichen Instruments kommt vom französischen céleste – himmlisch. Dank der Gesellschaft der Theaterfreunde hat die Mecklenburgische Staatskapelle nun auch so ein hochwertiges Instrument zur Verfügung. Rund 40 000 Euro haben die Theaterfreunde zusammengetragen, um eine Celesta zu kaufen. Das Instrument kam bereits zum Einsatz: beim zweiten Sinfoniekonzert der Spielzeit, das in dieser Woche dreimal aufgeführt wurde.

„Die Staatskapelle hatte bislang nur eine sehr alte, verschlissene Celesta. Für eine Neuanschaffung fehlte aber das Geld. Deshalb sind wir eingesprungen und haben das hochwertige Tasteninstrument gekauft“, sagt Dr. Michael Jungrichter, Vorsitzender der Theaterfreunde.

„Wir freuen uns sehr über dieses Geschenk, die Celesta wird wirklich gebraucht“, sagt Generalmusikdirektor Daniel Huppert. „Sie bereichert in großen Werken erkennbar den orchestralen Klang. Darüber hinaus ist der brillante silberne Ton auch solistisch in diversen Werken wie Mozarts Zauberflöte, Tschaikowskis Tanz der Zucker-Fee oder im Harry-Potter-Soundtrack unverzichtbar.“

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