Neue Pläne an der Ostsee

Im Oktober war MUTHEA selbst zu Gast in Rostock. Seit Dezember konnte wegen Corona leider nicht mehr im Theater gespielt werden, die Mitarbeiter befanden sich überwiegend in Kurzarbeit. Eine Wiedereröffnung gab es am 25.02.2022. Bis zum Sommer haben wir als Verein einiges geplant. Es soll Veranstaltungen zu regionalgeschichtlichen Themen geben (z. B. Video-Interview mit unserem ältesten Vereinsmitglied, 97 Jahre!; Veranstaltung mit dem Rostocker Starbühnenbildner Falk von Wangelin, der über 50 Jahre alle großen Stücke ausgestattet hat; Lesung zur Buchneuerscheinung "Himmel voller Schweigen", welches sich mit dem Rostocker Dirigenten Walter Frick beschäftigt, der Euthanasie-Opfer wurde; https://ultraviolett-verlag.de/produkt/himmel-voller-schweigen/). Wir richten die Premierenfeiern gemeinsam mit dem Volkstheater aus, planen ein Mitarbeiterfest, wollen neue (und junge) Mitglieder werben. Unsere Mitglieder- und Wahlversammlung soll im Mai stattfinden...

Besonders spannend für die MUTHEA-Mitglieder finden wir den aktuellen Stand zum Rostocker Theaterneubau, ein Großprojekt, welches seit 80 Jahren (1942; mit der Zerstörung des Alten Stadttheaters im Zweiten Weltkrieg) für unsere Stadt nötig ist und nach vielen Anläufen nun endlich in greifbare Nähe ist. Mit dem Titel „Ein neues Wohnzimmer für die Stadt: Zum Stand der Dinge beim Theaterneubau” luden wir Vertreter aus Wirtschaft, Politik sowie die Stadtöffentlichkeit am 09. November 2021 ins Volkstheater ein. Olaf Grambow (Technischer Direktor am Deutschen Theater Berlin und Berater), Sigrid Hecht (Bauherrin der Stadt) und Intendant Ralph Reichel veranschaulichten in spannenden Vorträgen den technischen, künstlerischen und finanziellen Rahmen des Theaterneubaus. Wenn alles klappt, kann 2028 Eröffnung gefeiert werden.

Hier findet sich der Link zum Bericht über die Veranstaltung inkl. Fotos:  

https://theaterfoerderverein-rostock.de/2021/11/ein-neues-wohnzimmer-fuer-die-stadt-zum-stand-der-dinge-beim-theaterneubau/

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