Kunst ist systemrelevant

Wir befinden uns mitten in der Corona-Pandemie. Die zweite Welle trifft uns gerade und sie trifft die Kulturschaffenden besonders hart. Wir bewundern und sind dankbar, wie besonnen und verantwortungsvoll unser Theater Bremen mit dieser, nunmehr monatelang andauernden, Ausnahmesituation umgeht und uns trotz allem Theaterabende der Spitzenklasse ermöglicht. Gerade in einer Zeit der Verunsicherung ist der Blick auf die Gegenwart, den uns Künstler und Künstlerinnen aller Sparten zur Verfügung stellen, elementar. Mittels der Kunst können wir mehr verstehen, neu nachdenken, unsere Wahrnehmung weiterentwickeln.

Mit großer Sorge sehen wir, dass die Pandemie Künstler und Künstlerinnen ihre Lebensgrundlage entzieht. Ob bildende Künstler und Künstlerinnen, Musiker und Musikerinnen, Performer und Performerinnen, freie Schauspielende oder Tänzer und Tänzerinnen: Ihnen allen brechen die Auftritts- und somit auch die Verdienstmöglichkeiten weg. Auch die Veranstaltungsbranche, die Clubbetreibenden stehen vor existentiellen Fragen. Wir wissen nicht, wie sich diese Pandemie weiter entwickeln wird. Sicher ist: Wir unterstützen die Künstler und Künstlerinnen in ihren berechtigten Anliegen. 

Wir als Bremer Theaterfreunde halten es für notwendig, dass Kunst und Kultur während und nach der Pandemie die Bedeutung erhalten, die sie haben: Kunst ist systemrelevant, Kunst ist demokratierelevant.


Der Vorstand der Bremer Theaterfreunde

Ursula van den Busch
Rudolf Hickel
Lore Kleinert
Norbert Langen
Helene Brinkmann
Daniel de Olano
Rainer Glaap
Kirsten Kappert-Gonther
Nanette Peitgen
Eva Quante-Brandt

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