Mannheims Theaterfreunde sind glücklich

„White-Wall-Oper“ heißt das neue Format, das Opern-Intendant Albrecht Puhlmann und sein Team in diesem Herbst präsentieren. Im Zentrum steht eine bewegliche weiße Wand, auf der Overhead-Projektionen, Filme, Videokunst, Zeichnungen, Animationen und collagierte Bilder zu sehen sind, die verschiedene visuelle Künstler*innen eigens für die insgesamt vier Inszenierungen entwickelt haben. Die Wand ist Leinwand, Bühnenbild und Spielpartnerin zugleich und verwandelt sich in Räume, Orte, Fantasien - kurz: sie wird zu einer wichtigen Protagonistin des Abends. Auf dem Spielplan stehen „Zauberflöte“, „Madame Butterfly“, „Barbier von Sevilla“ sowie „Hänsel und Gretel“, jeweils quasi als Uraufführungen, die durch eine veränderte Besetzung und in einer neuen, gekürzten Fassung ungewöhnliche Perspektiven eröffnen und neue Klangfarben hörbar machen. Alle White-Wall-Opern dauern rund 90 Minuten und finden ohne Pause statt.

Corona macht erfinderisch … dem Publikum gefällt es … die Vorstellungen sind alle ausgebucht … nicht nur, weil es so wenige Plätze gibt bedingt durch die streng eingehaltenen Corona-Vorschriften … sondern weil es einfach eine innovative Antwort ist in diesen für unsere Theater so schweren Zeiten und ganz einfach gefällt!!!

Breaking news: ab sofort gilt die Maskenpflicht auch während der Vorstellung für alle Zuschauer.

Was gibt es sonst noch zu berichten: die Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des Nationaltheaters (FuF) ist Corona-bedingt ausgefallen und verschoben. Der von den FuF gesponserte Hausautor der Spielzeit 2020/21 heißt Necati Öziri und hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt am 17. Oktober 2020 im Schauspielhaus im Rahmen des Themenwochenendes „Gesetz der Freiheit“.

 

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