Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim

  • "Hausbesuch" mit Ulla Hofmann

    „Hausbesuch“ - eine neue Reihe am Mannheimer Nationaltheater


    1957 mit Auto Menschenschlange vorm TheaterIm Rahmen des 60jährigen Jubiläums des Mannheimer Theaterneubaus hatte der Geschäftsführende Intendant Dr. Ralf Klöter Ulla Hofmann als Zeitzeugin zum Gespräch über das Theater der 50er Jahre gebeten. Mit Temperament, Engagement und bewundernswertem Gedächtnis berichtete die überzeugte Mannheimerin und stellvertretende Vorsitzende der Freunde und Förderer aus der Geschichte Mannheims und des Theaters. Heute kaum mehr vorstellbar waren die Zustände zu Kriegsende und der unmittelbaren Nachkriegszeit mit bedrückender Wohnungs- und Ernährungssituation und teilweise auch Bedrohung von Leib und Leben. Die Wiedereröffnung des Theaters nach Kriegsende auf der winzigen (Behelfs-)Bühne des ehemaligen Kinos Schauburg mit „Don Carlos“ war hier auf kulturellem Gebiet der Beginn einer neuen Zeit mit neuen Hoffnungen und Ideen. „Die Aussicht auf Theater – das war für uns die ganz große Befreiung“ so erzählt sie auch heute noch ganz bewegt, „Don Carlos“ – es war unsere Begegnung mit Freiheit!“

    Ausführlich ging sie auf die Gründung des Theaterfördervereins ein. Der „Aufschrei in der Bevölkerung“ gegen eine Fusion der Theater von Heidelberg und Mannheim (wie es den Stadträten 1950 vorschwebte) sowie die Mobilisation der Bevölkerung für einen Neubau des Theaters, die mit Tombola und Ochs am Spieß bis heute unvergessen sind, waren Aktivitäten, die den neugegründeten Verein in der Bevölkerung bekannt machten. Grundsteinlegung wie Einweihung seien „ein Volksfest“ gewesen. Zur Eröffnung im Januar 1957 habe man im großen Haus den „Freischütz“ sage und schreibe an drei Abenden hintereinander gespielt – für die Bauarbeiter, dann für die Honoratioren, dann für die Abonnenten. Das kleine Haus wurde mit „Die Räuber“ in der Inszenierung von Piscator eröffnet – in Erinnerung an die legendäre Mannheimer Uraufführung von 1782.

    Ausdrucksvoll schilderte Ulla Hofmann die in den folgenden Jahren stattgefunden Begegnungen mit Stücken („als die Bühnenbilder noch schön, noch üppig waren“), Inszenierungen (Piscator), Schauspielern (Gründgens, Quadflieg), Personen der Zeitgeschichte (z.B. die Begum). Eine unvergessliche, persönliche Begegnung fand statt mit dem späteren Ehrenmitglied des Nationaltheaters Willy Birgel, der mit dem Zuckmayer Stück „Des Teufels General“ in Mannheim gastierte. Der Abend zeigte deutlich, dass Ulla Hofmann neben ihrer verantwortungsvollen Aufgabe als Wirtschaftsredakteurin der FAZ über Jahrzehnte mit wachem Blick aber auch mit kritischen Anmerkungen das Mannheimer Nationaltheater begleitet hat. Für sie, wie für viele Mannheimer ist es ein Teil ihres Lebens, ein Bestandteil der Stadt für den sie sich, in den letzten Jahrzehnten als Mitglied des Vorstandes der Freunde mit dem sprichwörtlichen Herzblut einsetzt.

  • 10 Jahre Kinderchor am Nationaltheater Mannheim - eine Erfolgsgeschichte - unterstützt von den Freunden Nationaltheater

    kinderchor-mannheimAm 26. Juli hat der Kinderchor des Mannheimer Nationaltheaters sein 10-jähriges Jubliäum im voll besetzen Opernhaus gefeiert und sein großartiges Können unter Beweis gestellt. 160 aktive Chorkinder begeisterten das Publikum mit einem umwerfenden Programm aus ihrem großen Repertoire. Zum Abschluss kamen 40 Ehemalige auf die Bühne und boten ein originelles Duett (Yes we can, no you can’t) mit den Allerkleinsten.

    „Hast Du Spaß am Singen“... „Bist Du bereit für spannende Theaterprojekte“ – so oder so lauteten vor 10 Jahren (im Sommer 2005) Annoncen in Zeitungen oder Briefe an Schulen in Mannheim und Umgebung, um interessierte Mädchen und Jungen zwischen 6 und 14 Jahren zu Schnupperchorproben ins Nationaltheater einzuladen. Ein eigener, professionell geführter Kinderchor sollte gegründet werden, so war der Wunsch der damaligen Intendanz zusammen mit dem damaligen GMD und Anke-Christine Kober, die die Idee entwickelte.

    Es meldeten sich damals über 300 Kinder, um Rhythmus, Gesang und Mehrstimmigkeit zu erproben. Bereits Mitte Oktober 2005 standen die ersten Sängerinnen und Sänger des neuen Kinderchores in der Premiere von Mozarts Hochzeit des Figaro auf der Bühne. Bis Weihnachten folgten Hänsel und Gretel und La Bohème!

    Anke-Christine Kober ist seit Beginn künstlerische Leiterin des Kinderchors, der inzwischen 180 aktive Mitglieder zählt, viele Kinder der „ersten Stunde“ sind immer noch aktiv. Der Kinderchor teilt sich nach Alter in vier Chorgruppen: Kinderchor 1, Kinderchor 2, Jugendchor und Junge Männerstimmen. Unterstützt wird Frau Kober von Charlotte Sabiel, das Einstudieren von Uraufführungen übernimmt Francesco Damiani. Zur besonderen Aufgabe gehört von Anfang an die solistische Ausbildung – nur ein Beispiel von vielen sind die drei Knaben aus der Zauberflöte, die übrigens immer wieder zu anderen Theatern ausgeliehen werden. Diese besondere Ausbildung wird seit einigen Jahren von den Freunden Nationaltheater finanziell unterstützt.

    Das Repertoire des Kinderchores ist gewaltig: Figaros Hochzeit, La Bohème, Hänsel und Gretel, Tosca, Der Wildschütz, Die Frau ohne Schatten, Werther, Carmen, I Pagliacci, Carmina Burana, Rosenkavalier, La Gioconda, Faust-Szenen (Schumann), The Outcast, Esame di Mezzanotte sowie Matthäuspassion (Christuskirche) und The Planets (Musikalische Akademie). Zudem war der Kinderchor in den Schauspielproduktionen Die Physiker, Lulu und Der Besuch der alten Dame zu hören und bereits mehrfach innerhalb des Mozartsommers.

    Der gute Ruf des Kinderchores hat sich schnell verbreitet und führt immer wieder zu Auftritten außerhalb des Theaters, so in Kirchen, bei Neujahrsempfängen, Seniorenveranstaltungen und in Zusammenarbeit mit BB Promotion bei Abba-The Show und Andrè Rieu. Unvergessen ist der Festakt zum 50-jährigen Firmenjubiläum von Ferrero in Stadt Allendorf.

    Immer wieder sind Chorkinder erfolgreich in der Gesangswertung des Wettbewerbs “Jugend musiziert” - 2014 sogar gleich zweimal als Preisträger des Bundeswettbewerbs!

    Die Freunde Nationaltheater gratulieren der bunten, lebendigen Kinderchorfamilie zum 10. Geburtstag!

  • 19. Internationale Schillertage - 16. bis 24. Juni in Mannheim

    schillertage2017Zur langjährigen Tradition der Mannheimer Theaterfreunde gehört die Unterstützung der Internationalen Schillertage, die in diesem Jahr vom 16. bis 24. Juni 2017 zum 19. Mal stattfinden unter dem Motto „Nach der Freiheit“. Es erwartet die Besucher u.a. ein Spektrum von Gastspielen, die einen außergewöhnlichen Blick auf Schillers Werk werfen – darunter Maria Stuart (Münchner Kammerspiele sowie Deutsches Nationaltheater Weimar), Wallenstein (Schaubühne Berlin), Wilhelm Tell (Theater Basel/Schauspiel Köln), Je suis Jeanne d’Arc (Berliner Maxim Gorki Theater) sowie Winterreise (Exil Ensemble am Maxim Gorki) und Don Karlos (Hochschule „Ernst Busch“ Berlin). Ergänzt wird dieses Gastspielprogramm durch Calixto Bieitos Die Räuber aus dem Repertoire des Mannheimer Nationaltheaters sowie durch viele ungewöhnliche Sonderformate im Theater und an anderen Orten. Daneben gibt es ein umfangreiches Stipendiatenprogramm mit hochkarätigen Referenten, Podiumsdiskussionen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im SWR2 Forum und am Ende des Tages eine abendliche Konzertreihe Schill-Out.

    Mannheims Freunde und Förderer laden die bundesweiten Theaterfreunde zu 9 aufregenden und spannenden Theatertagen ein. Die beiliegende Broschüre (Klick auf das Titelbild) gibt einen Überblick, was so alles zu erwarten ist. Seien Sie dabei und buchen Sie bald!

    www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

  • 60 Jahre NTM am Goetheplatz - 13. Januar 2017 Jubiläumsfest

    nationaltheater19571957 : Vor 60 Jahren am 13. Januar 1957 wurde der Neubau des Mies-van-der-Rohe Schülers Gerhard Weber am Goetheplatz eingeweiht. Im Opernhaus wurde Webers „Der Freischütz" gegeben in Erinnerung an die letzte Vorstellung vom „Freischütz" im alten Haus unmittelbar vor dem großen Bombenangriff im September 1943 - fast wie durch ein Wunder konnte das Publikum damals das Theater unmittelbar nach dem letzten Applaus unbeschadet verlassen. Im Schauspielhaus standen Schillers „Die Räuber" in der Inszenierung von Erwin Piscator auf dem Programm, in Erinnerung an die legendäre Uraufführung von 1782 - seinerzeit in Anwesenheit des Dichters, die den Ruhm der Schillerbühne begründete.

     

    Spannend aus heutiger Sicht ist der Artikel "Unsere modernste Bühne - das neue Mannheimer Nationaltheater Leistung und Gefahr" von Johannes Jacobi vom 24. Januar 1957, den wir im Zeit online Archiv gefunden haben. http://www.zeit.de/1957/04/unsere-modernste-buehne

     

    Wie lässt sich die Geschichte des Nationaltheaters so erzählen, dass sich Wissen über die Vergangenheit in einen produktiven Zusammenhang mit zukünftigen Entwicklungen setzen lässt? Ein mehrperspektivischer Ansatz fragt nach einem differenzierten Geschichtsverständnis unseres Mannheimer Hauses und seinen kulturpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

  • ACHIM FREYER zum 80. Geburtstag

     achim-freyer„Ein Maler, der mit den Augen hört und mit den Ohren sieht. Ein vom Theater Besessener, der Geschichten wie Träume liest und Partituren wie Grafiken“, titelte die Opernwelt in ihrer März-Ausgabe über Achim Freyer, der am 30. März 2014 seinen 80. Geburtstag feiert. Wer ihn bei seiner letzten Opernpremiere in Basel (Heinz Holligers „Schneewittchen“) gesehen hat, mag ihn eher als jungenhaften Typen in seinen bunten Turnschuhen denn als Fast-80-Jährigen wahrgenommen haben.

  • Achim Freyer zum 80. Geburtstag : Doppelausstellung in Worms

    DER MALER 13. Juli bis 17. August im Kunstverein  

    DER REGISSEUR 13. Juli bis 14. September im Museum Heylshof

    mhh freyer-plakat webDie Stadt Worms gratuliert Achim Freyer, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, mit einer Doppelausstellung in Kooperation mit dem Nationaltheater Mannheim und den Nibelungen-Festspielen Worms.

    Der Kunstverein ehrt den MALER und zweifachen Documenta-Teilnehmer mit einer Schau seines aktuellen bildnerischen Werks. Das Nibelungenmuseum präsentiert im Heylshof den REGISSEUR, BÜHNEN- und KOSTÜMBILDNER, der bei Brecht in die Lehre ging, mit Regisseuren wie Ruth Berghaus, Adolf Dresen und Benno Besson zusammenarbeitete und heute mit seinen bildgewaltigen Bühnenkunstwerken weltweit präsent ist. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen seine zwei unterschiedlichen Interpretationen des Wagnerschen Opernzyklus "Der Ring des Nibelungen", die viel beachtet 2009/10 in Los Angeles und seit 2011 am Nationaltheater Mannheim zur Aufführung kamen.

  • Auftritt Volk. Eine Bürgerbühne für ALLE Sparten- Fachkongress 8.-10. November 2013 am Nationaltheater Mannheim

    Bürgerbühnen als kulturpolitische Notwendigkeit
    kongress-buergerbuehneDass Bürgerbühnen bzw. partizipative Angebote an Theatern eine „Kulturpolitische Konsequenz zur Reform der Darstellenden Künste“1 sind – darüber herrschte Konsens beim zweiten Bürgerbühne-Fachkongress, der Anfang November am Nationaltheater Mannheim stattfand. Internationalität und Interkulturalität, Formen- und Strukturvielfalt sowie Interdisziplinarität sind notwendig, damit sich die Wirklichkeit einer Stadtgesellschaft auch in Zukunft im Theater widerspiegelt, sich die Bürger auch im 21. Jahrhundert im Theater repräsentiert fühlen.

  • Brief an die Mitglieder

    In einem Brief an die Mitglieder der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim hat der Vorsitzende Achim Weizel die Aktivitäten der Gesellschaft in den Corona-Zeiten beschrieben: während die Geschäftsstelle über das Homeoffice weiterhin für die Mitglieder erreichbar ist, sind die Freunde und Förderer vor allem über die Facebookseite sichtbar geblieben, auch wenn die persönlichen Begegnungen unterbleiben müssen.

  • Corona Zuschlag für Hausautorin

    Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim haben die aktuelle Hausautorin des Theaters mit einem einmaligen Sonderzuschlag bedacht.

  • Das Mannheimer Nationaltheater gastiert in Teheran

    mannheim-nationaltheater-logo

    Mannheims Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski und das Mannheimer Nationaltheater freuen sich : Calixto Bieitos Inszenierung "Bernarda Albas Haus" mit Nicole Heesters als Bernarda Alba wurde zum 32. "Fadjr International Theater Festival" vom 16.01. bis 01.02.2014 nach Teheran eingeladen. Neben iranischen Theatergruppen zeigen dort auch ausgewählte internationale Gruppen und Theater ihre Inszenierungen. Zusätzlich gibt es Workshops der teilnehmenden Künstlern, die zum interkulturellen Austausch anregen sollen. 

     

    Die Idee zu dem Gastspielbesuch entstand während der 17. Internationalen Schillertage, als das NTM die Deutsche Erstaufführung der iranischen Inszenierung von Friedrich Schillers "Die Räuber" in die Uraufführungsstadt lud. In der Alten Feuerwache spielten sechs junge iranische Frauen Schillers Räuber, eine Aufführung, die allein schondeshalb auch überregional für Aufsehen sorgte.

     

    Unterstützt und gefördert wurde die Einladung nach Teheran vom Goethe-Institut München, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, dem Kulturbüro der Metropolregion Rhein-Neckar, dem Stadtmarketing Mannheim, von Roche Diagnostics und dem Unternehmer-Ehepaar Schies/Korte.

     

    Die Nachlese zum Gastspiel in Teheran am 21. und 22. Januar finden Sie hier:

    Ralf-Carl Langhals, Redaktionsmitglied des Mannheimer Morgens ist in Teheran dabei gewesen. 

    https://www.morgenweb.de/nachrichten/kultur/kultur-allgemein/die-hitze-unter-dem-tuch-1.1375064

     

     

     

     

     

     

     

  • Der Neue Mannheimer Ring - DVD-Box und Dokumentation

    DVD SchuberDas Engagement Mannheims und seiner Büger für die Musik Richard Wagners reicht bis ins Jahr 1871 zurück. Zu verdanken ist dies dem Mannheimer Musikalienhändler Erick Heckel, der nicht nur den weltersten Richard-Wagner-Verein gründete, sondern auch einen erheblichen Betrag zur Finanzierung des Bayreuther Festspielhauses einsammelte. Diese Tradition setzt der Neue Mannheimer Ring fort, erarbeitet zum Jubiläumsjahr 2013 von GMD Dan Ettinger und Regisseur, Bühnenbildner, Kostümbildner und Lichtgestalter Achim Freyer innerhalb von zwei Spielzeiten.

    Achim Freyer inszenierte ein magisches, bildgewaltiges Theater, das die „mythologische Welt“ des Rheingolds, die „Archaik“ der Walküre, den „ersten Menschen“ im Siegfried und den „Weltentanz“ einer modernen Spaßgesellschaft in der Götterdämmerung als beziehungs- und symbolreiche Zeichen-Schau gestaltet. „Wagner setzte den Begriff ‚Gesamtkunstwerk‘ und den Verfremdungseffekt ‚Zeitlosigkeit‘ in die Welt des Theaters. So erreicht er uns mit seinen Werken über Sprache und Philosophie, Musik und Bild in Zeit und Raum. Er schafft denkbar größte Erweiterung von Kunst und Leben für uns heute,“ so Achim Freyer, der den Ring zuvor bereits in Los Angeles inszeniert hatte.

    Ein Filmteam um den Regisseur Georg Wübbolt hat die Inszenierung live aufgezeichnet.
 Entstanden ist daraus eine mehrteilige DVD-Box, die ab Februar 2015 im Handel zu erwerben ist. Die DVD ist seit Dezember exklusiv am Nationaltheater erhältlich. Der Preis beträgt €50.

    ARTHAUS MUSIK im Handel erhältlich unter UPC-A: 807280755398

    Der Filmemacher Rudij Bergmann hat über zwei Jahre lang Achim Freyer und sein Team und die Beteiligten auf und hinter der Bühne begleitet, um das inszenatorische Ereignis Neuer Mannheimer Ring zu dokumentieren. Ein hochspannender Weg bis zu den vier Premieren wird auf diese Weise aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Die Dokumentation wird dem Mannheimer Publikum am 19. April 2015 um 11 Uhr im Opernhaus vorgestellt. Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters haben die Arbeit Rudij Bergmanns mit Interesse verfolgt und immer wieder bei Begegnungen Einblicke erhalten.

  • Die Hausautoren am Nationaltheater - ein besonderes Projekt der Mannheimer Theaterfreunde

    staffeluebergabeWie so vieles in Mannheim hat auch die Institution des Hausautors eine große Vorgeschichte: Friedrich Schiller war Mannheims erster – und lange Zeit einziger – Hausautor. Heute wie damals gehörte die Unterkunft dazu. Schillers Wohnhaus, im Hinterhof eines Barockhauses (unweit vom im Krieg zerstörten Theater) heute Museum, beherbergt eine „innovativ, multimedial gestützte Darstellung von Schillers Jahren in Mannheim" sowie ein Appartement für Schiller-Stipendiaten (nicht zu verwechseln mit den Hausautoren).

     

    Der erste Hausautor... 1783-1784
    Nach der Uraufführung der „Räuber", die am 13. Januar 1782 im Mannheimer Nationaltheater mit ungeheurem Beifall und Jubel aufgenommen worden war, verpflichtete Intendant Freiherr von Dalberg den jungen Schiller als Theaterdichter. Das Engagement lief vom 1. September 1783 bis zum 31. August 1784. Für das bescheidene Jahresgehalt von 300 Gulden sollte Schiller innerhalb dieser zwölf Monate drei Stücke liefern. Harte Bedingungen für einen 23-Jährigen! Er hatte „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" bereits fertig gestellt, als der Vertrag in Kraft trat. Dalberg hatte das Stück jedoch abgelehnt, nachdem Schiller es in seiner schwäbelnden Aussprache vorgelesen hatte. Erst der Einspruch des großen Schauspielers August Wilhelm Iffland, der den Text abends noch einmal alleine las und für gut befand, führte dazu, dass Schiller das republikanische Trauerspiel überarbeitete und auf Wunsch Dalbergs mit einem versöhnlichen Schluss versah. Dennoch war die Mannheimer Aufführung des Fiesco im Januar 1784 ein „Fiasco". Ganz anders die umjubelte Aufnahme der „Luise Millerin" im April 1784, die auf Vorschlag von Iffland den Titel „Kabale und Liebe" erhielt. Schiller arbeitetet noch am „Don Karlos" und hielt als Mitglied der Kurpfälzischen deutschen Gesellschaft im Juni 1784 seine berühmte Rede „Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken", als sein Vertrag auslief und nicht verlängert wurde.
    Schiller fand sich schlecht behandelt und verhöhnt, als er im April 1785 Mannheim entnervt, gesundheitlich angeschlagen und am Rande des finanziellen Ruins verließ.

     

    ... und heute... seit 1996
    Im Unterschied zu Schiller geht es den heutigen Hausautoren prächtig. Sie erhalten ein einjähriges Stipendium plus Unterkunft, finanziert von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters. Sie müssen nicht wie Schiller ein „Pensum" an Dramen erfüllen, doch erwartet man ein aktives sich Einbringen... auch mit einem Stück, das dann zur Uraufführung kommt.
    Seit 1996 ermöglichen die Freunde den Aufenthalt. Wenn man sich die mittlerweile 20 Namen der Hausautoren anschaut, ist man überrascht, welch große Namen darunter zu finden sind. Die Freunde Nationaltheater unterhalten eine eigene Seite auf ihrer Homepage als Dokumentation zu dem jeweiligen Hausautor.


    Vor wenigen Tagen am 2. Juli fand die Staffelübergabe von Thomas Köck (2015/16) an Akin E. Sipal 2016/17) statt. Von Thomas Köck wurde nicht nur „jenseits von fukuyama" im Studio aufgeführt, sondern er unterhielt auch einen eigenen monatlichen Salon mit Gästen. Ein speziell für Mannheim geschriebenes Werk kommt zum Ende der nächsten Spielzeit zur Uraufführung. Mit „Santa Monica", dass seit dem 1. März 2015 auf dem Spielplan steht, hat sich Akin E. Sipal bereits eine Fan-Gemeinschaft aufgebaut. Gleich zu Anfang der neuen Spielzeit kommt sein neues Stück „Kalami Beach" zur Uraufführung. Die Freunde sind gespannt, was er sich sonst noch so für sein Mannheimer Publikum einfallen lässt.

     

    Die Freunde und Förderer unterstützen diese Institution Jahr für Jahr mit großer Freude.

    http://www.freunde.nationaltheater.de/hausautoren-nationaltheater.html

     

  • Die NThusiasten - eine Erfolgsstory

    NThusiasten-Jubiläum 15 Jahre NThusiasten, das sind über 100 einzelne Veranstaltungen mit weit mehr als 1000 jungen Gästen – und die wollten würdig begangen werden. Und so hieß es am Montag, den 5. Mai im Studio Werkhaus: High Five!
    Über 100 Jubiläums-Gäste durften wir zu diesem besonderen Abend begrüßen, an dem sich neben dem Geschäftsführenden Intendanten, Dr. Ralf Klöter, auch der 1. Vorsitzende der Freunde und Förderer, Prof. Dr. Achim Weizel und seine Stellvertreterin Christina Limbourg die Zeit für Worte des großen Lobes nahmen. Und so war einem Abend, der allen in Erinnerung bleiben sollte, auch schon der Weg bereitet. Nach einer begeistert beklatschten und einer um drei Zugaben verlängerten Vorstellung von „BITCHFRESSE – ich rappe also bin ich“ genossen unsere Gäste Buffet und Sekt, erlebten die Ernennung zweier Ehren-NThusiasten, nahmen an Foto-Aktion und Jubiläums-Quiz teil und tanzten im Casino Werkhaus durch bis um 2 Uhr morgens. Dann läutete die letzte Runde auch für die angeregtesten Gespräche das Finale ein und ein engagiertes Team, das sich wochenlang auf diesen Geburtstag vorbereitet hatte, strich die Segel – um die vergangenen Stunden im Geiste noch lange mit sich zu tragen!

    http://www.nthusiasten-mannheim.de/1307.html

  • Ein Vormittag mit Peter Konwitschny und den Mannheimer Theaterfreunden

    Konwitschny coverMannheims Theaterfreunde und Opernfans hatten am Vormittag der Mannheimer Premiere von „LA JUIVE“ inszeniert von Peter Konwitschny (eine Koproduktion mit der Oper Antwerpen/Gent) das ganz besondere Vergnügen, den Regiemeister gleich doppelt kennenzulernen – nämlich einerseits in persona und andererseits in Zitaten aus dem neuen Buch von Andrea Welker über sein Lebenswerk. Die Herausgeberin war eigens nach Mannheim gekommen, um ihr Buch im Gespräch mit Peter Konwitschny und seiner Dramaturgin Bettina Bartz selber vorzustellen.

    Zum Buch: Der über 500 Seiten und viereinhalb Kilo starke Band beinhaltet neben vielen privaten und Theaterfotos auch Arbeitsmaterialien und Kommentare zu den meisten Inszenierungen von Peter Konwitschny. Nach Städten gegliedert, zeichnet das Buch ein eindrucksvolles Bild des europaweit hochgeschätzten Opernregisseurs. Andrea Welker konnte dabei auf Texte von Kollegen und Mitstreitern zurückgreifen. Aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln schrieben z. B. der Dokumentarist Alexander Kluge, der ehemalige Münchner Opernintendant Sir Peter Jonas, die Tochter des Operettenkomponisten Imre Kálmán, der Bühnenbildner Bert Neumann, der Dirigent Kirill Petrenko, die Sängerin Margit Petersen und viele andere Künstler, Fans und Theaterkritiker.

    Der Untertitel „Mensch, Mensch, Mensch“ ist bewusst gewählt - nicht nur, weil er davon zeugt, wie konsequent der Regisseur in seiner Theaterarbeit immer menschliche Beziehungen und soziale Verhaltensweisen im Blick habe, sondern auch, weil bei ihm Berufliches und Privates auf besondere Weise verschmelzen, da er mit Leib und Seele in seiner Arbeit aufgehe. Besonders treffend formulierte es die ehemalige Intendantin des Berliner Ensembles und international als Opernregisseurin erfolgreiche Ruth Berghaus, bei der Konwitschny als Assistent seine Laufbahn begann und die seine Lehrerin und Mentorin wurde. Anlässlich einer Preisverleihung in Berlin hatte sie in ihrer Laudatio gesagt: „Konwitschny glättet nichts und führt uns nicht aufs Glatteis. Seine Unbestechlichkeit lässt das gar nicht zu. Sie ist im Angesicht unserer Zeit sozusagen sein größtes Laster. Er gibt uns Einblicke in die Schichten unter dem Glatteis, er nutzt vergnüglich mit Sängern und Schauspielern und Licht und Form und Stoff und Vers und Farbe und Noten die Dimensionen des Theaters. Ein Spieler. Und wenn Sie denken, dass er nach dem Spiel aufhört, ein Spieler zu sein, dann irren Sie sich. Er ist kein Mensch der Konvention, sondern, wie jedes Bürgerideal, ein Kompromiss. Nur, er weiß es und nutzt es. Das macht ihn überlegen. Er leistet sich diesen Luxus, und ich gratuliere ihm dazu. Er hat Freude an sich und bleibt sich treu.“

    Zum Abschluss erzählte Peter Konwitschny, wie er diese vor einigen Monaten in Gent herausgekommene Inszenierung nun mit dem Mannheimer Ensemble noch einmal genauso gründlich erarbeitet hatte, dabei auf die jeweiligen Sänger und ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten feinfühlig und flexibel eingehend, trotzdem aber die ursprüngliche Konzeption und politische Aussage dieses hochaktuell wirkenden Werkes beibehaltend. Er schwärmte von der guten Zusammenarbeit und der hohen Qualität des Hauses, was die Theaterfreunde beglückte.

    Apropos hochaktuell: Am 16. April findet in Augsburg die Premiere von Peter Konwitschnys Schostakowitsch-Interpretation „LADY MACBETH VON MZENSK“ statt, auch dies eine Inszenierung, die heutige Zuschauer sowohl stark amüsiert und tief berührt – wie uns in Mannheim berichtet wurde.

    Am 6. Mai, dem ersten Abend unseres MUTHEA Jahrestreffens in Augsburg gibt es Gelegenheit, sich die Oper anzuschauen...

  • Eine Begegnung mit den Neuen im Vorstand

    Nach Neuwahlen und Wechseln im Vorstand haben sich "die Neuen" der Öffentlichkeit vorgestellt. In der äußerst beliebten Veranstaltungsreihe "Begegnung" sind normalerweise Künstler*innen aller Sparten zu Gast. Im Februar haben sich die drei neuen Vorstandsmitglieder selbst zum Thema gemacht.

  • Eine Begeisterungs-Kultur schaffen - die NThusiasten bei der Fundraising-Tagung in Stuttgart am 4. Juli 2016

    nthusiastenEs ist für die NThusiasten stets eine besondere Freude, auch außerhalb ihres sonstigen Wirkungsfelds über Programm, Überzeugung und die Leitmotive ihrer Arbeit sprechen zu können. Auch in Stuttgart wurde das den Jungen Freunden des Mannheimer Nationaltheaters einmal mehr ermöglicht. Eingeladen hatte das Württembergische Landesmuseum aus Stuttgart, das in Kooperation mit dem Deutschen Fundraising-Verband eine Tagung zur „Zukunft Kulturfundraising" im Alten Schloss veranstaltete. Versammelt hatten sich über 150 Vertreter aus Bibliotheken, Museen, Theatern und weiteren Kultur-Organisationen, um Neues über das Fundraising zu erlernen.


    Neben diversen Workshops, Diskussionspodien und Vorträgen, die über Chancen, aber auch Grenzen des Fundraisings sprachen, gab es bereits am Vormittag ein ganz besonderes Format mit dem Namen „I wish I'd thought of that", in dem Best Practice-Beispiele aus der Kulturszene und ihre programmatische Verfahrensweise aufgezeigt wurden. Neben drei weiteren Referenten hatten hier auch die NThusiasten unter dem Motto „Faszination hat keinen Preis – und genau den nennen wir" über die Bedeutung einer Begeisterungs-Kultur zu sprechen, wenn es gilt, Entscheider mit selbst entwickelten Projekten mitzureißen, um sich deren – finanzielle und/oder ideologische – Unterstützung zu sichern. Interessante Gespräche und interkultureller Austausch wurden auch so einmal mehr möglich, und machten die Reise in die Landeshauptstadt für die NThusiasten einmal mehr zu einem spannenden Erlebnis.

     

    Besonders gefreut hat, dass das Credo der NThusiasten "Bedeutung einer Begeisterungs-Kultur" im Laufe der Tagung bei den Diskussionsrunden, in den Workshops und Vorträgen immer wieder zitiert und herausgestellt wurde!

  • Eine Empfehlung der Mannheimer Theaterfreunde: Der Mannheimer Ring 2016

    4862 siegfried 07Mannheim hat eine lange Wagner Tradition. Hier wurde der erste Richard-Wagner-Verein der Welt von Emil Heckel zur Förderung der Bayreuther Festspiele gegründet. Hier gibt es eine Parsifal-Inszenierung aus dem Jahre 1957, die seit nun mehr 59 Jahren zu Karfreitag und Christi Himmelfahrt gespielt wird und sich rühmen darf, die älteste noch gespielte Operinszenierung der Welt zu sein und immer wieder ausverkauft ist.

    Die Mannheimer Theaterfreunde möchten Sie einladen zur Wiederaufnahme des Mannheimer Rings in der Inszenierung von Achim Freyer. Es ist eine ungewöhnliche Inszenierung, die bei der Premiere in den Jahren 2011 bis 2013 durchaus kontrovers aufgenommen wurde, doch auch sehr schnell große regionale, überregionale und internationale Anerkennung fand. Die Musikalische Leitung hat Mannheims GMD Dan Ettinger, der sich schon mit dem Dirigat des Rings in Tokyo einen Namen gemacht hatte. Der Filmemacher Rudij Bergmann hatte die Wahnsinnsidee, das Freyer-Projekt von der Entstehung bis zur Premiere in Hunderten von Stunden zu begleiten und daraus eine filmische Dokumentation zu machen. Daraus entstanden ist eine mehrteilige DVD, die die Achim Freyer Inszenierung bestens verstehen und die durchaus ansteckende Begeisterung der Mitwirkenden für dieses Riesen-Projekt spüren lässt. Ein Filmteam um den Regisseur Georg Wübbelt hat die Inszenierung live aufgezeichnet. Dokumentation (€25) und Gesamtaufzeichnung (€50) können Sie direkt im Mannheimer Nationaltheater bestellen, mit Kartenbestellungen zum Ring gibt es Vergünstigungen (0621/1680 150).

    Das Rheingold 21. Mai, 29. Mai, 21. Juni

    Die Walküre 26. Mai, 24. Juni

    Siegfried 05. Juni, 26. Juni

    Götterdämmerung 18. Juni, 02. Juli, 28. Juli

    www.neuer-mannheimer-ring.de

  • Franz Mazura erhält FAUST-Preis für sein Lebenswerk

    Mazura fotoÂchristiankleiner 02Die Freunde Nationaltheater sind überglücklich und freuen sich zutiefst, dass ihr hochgeschätzter Franz Mazura für sein Lebenswerk diese großartige Auszeichnung und Anerkennung erhält. Franz Mazura gehört seit 1964 zum Nationaltheater Mannheim, auch wenn sein Festengagement nur bis 1987 dauerte. Doch sein Zuhause ist hier. Hier ist er einfach allgegenwärtig und auch heute noch gerne so manches Mal als wunderbarer Sprecher mit einer auch heute noch wunderbaren Stimme auf der Bühne zu erleben. Man trifft ihn im Theater, bei der Musikalischen Akademie, beim Wagner-Verband, im Gespräch – er ist einfach eine Institution – immer begleitet von seiner lieben Frau.

     

    Die Preisverleihung findet am 14. November 2015 im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken statt. Der FAUST gilt als wichtigster deutscher Theaterpreis.

     

    Begründung zum Preis (Originalzitat):

    „Franz Mazura ist einer der profiliertesten Bassbaritone im deutschsprachigen Raum. Seine künstlerische Vielseitigkeit manifestiert sich in einer ausdrucksstarken stimmlichen Leistung, sprachlicher Präzision sowie einem herausragenden Talent als Schauspieler. Alle Komponenten vereint machen ihn zu einem hervorragenden Interpreten außergewöhnlicher Rollen sowohl im klassischen wie auch im modernen Repertoire. Franz Mazura war einer der bedeutenden Sänger der Wagner-Ära unter Horst Stein am Nationaltheater Mannheim, dessen Renommee er wesentlich mitprägte. Selbst mit über 90 Jahren steht Franz Mazura noch erfolgreich auf der Bühne.

    1980 wurde Franz Mazura zum Kammersänger ernannt; seit 1990 ist er Ehrenmitglied des Nationaltheater Mannheims. 2010 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Im November 2014 erhielt er die Ehrennadel seiner Wahlheimatgemeinde Edingen-Neckarhausen (bei Mannheim), in der er seit 1964 lebt.

    Franz Mazura wurde 1924 in Salzburg geboren. Sein Debüt wurde durch die Kriegsjahre des Zweiten Weltkrieges hinausgezögert und erfolgte nach seiner Ausbildung in Detmold erst 1955 als Bassist am Staatstheater Kassel. In den folgenden Jahren sang er am Stadttheater Mainz sowie am Staatstheater Braunschweig, 1963 war er Ensemble-Mitglied der Deutschen Oper Berlin; von 1964 bis 1987 folgte ein Engagement am Nationaltheater Mannheim. Er gastierte bei den Salzburger Festspielen von 1960 als Cassandro in „La finta semplice" von Mozart und sang dort 1970 den Pizarro im „Fidelio". Gastspiele brachten ihm an den großen deutschen Bühnen wichtige Erfolge ein. 1973 schloss er einen Gastspielvertrag mit der Staatsoper Hamburg ab. Als ein hervorragender Wagner-Interpret galt der Alberich im „Ring des Nibelungen" als seine Glanzrolle. Zudem erwarb er sich große Verdienste um die Interpretation von Partien des neuen Musiktheaters. So wirkte er 1979 bei der Pariser Uraufführung von Friedrich Cerhas neu bearbeiteter dreiaktiger Fassung der Oper „Lulu" von Alban Berg in der Rolle des Dr. Schön mit sowie 1991 bei der Deutschen Erstaufführung von York Höllers „Der Meister und Margarita" in der Partie des Voland. Weitere Höhepunkte in seinem Bühnenrepertoire waren Scarpia in „Tosca", Jochanaan in „Salome" und Moses in „Moses und Aron" von Schönberg.

    Seit 1980 ist Franz Mazura zudem Mitglied der New Yorker Metropolitan Oper. Zwischen 1972 und 1995 feierte er immer wieder große Erfolge bei den Bayreuther Festspielen als Klingsor im „Parsifal" ebenso wie als Biterolf in „Tannhäuser", als Marke in „Tristan und Isolde" (1975) oder als Alberich, Wanderer und Gunther im „Ring"-Zyklus. In den letzten Jahren war er vor allem als Schigolch in „Lulu", u.a. an der Metropolitan Opera New York, der Bayerischen Staatsoper München, der Opéra National de Paris sowie am Théâtre du Capitole in Toulouse zu hören.“

  • FRANZ MAZURA zum 90. Geburtstag 22. April 2014

    FRANZ MAZURA zum 90. GEBURTSTAG 22. April 2014

    Wir gratulieren sehr herzlich dem Doyen der deutschen Oper, dem großen Bassbariton, der nicht nur mit seiner Stimme, sondern mit seiner gesamten Spiel- und Bühnenkunst Theatergeschichte schrieb.

     

    Franz Mazura 90 - 22.4.14Franz Mazura galt aufgrund der dunklen Färbung seiner Stimme und seiner schneidenden Diktion als hervorragender Interpret klassischer Bösewichter der früh- bis spätromantischen Oper (Don Pizarro in Fidelio, Alberich in Der Ring des Nibelungen, Klingsor in Parsifal, Scarpia in Tosca), hat sich aber einen noch größeren Namen im modernen Repertoire gemacht: als Moses in Moses und Aron, als Lautsprecher in Der Kaiser von Atlantis und als Wozzeck. 1979 sang er in der Pariser Uraufführung der von Friedrich Cerha fertig orchestrierten, dreiaktigen Version von Alban Bergs Lulu unter Pierre Boulez und Patrice Chéreau die Rolle des Dr. Schön.

  • Freunde unterwegs - die aktuellen Flyer

    flyer-unterwegs-titelBekanntlich lieben Theaterfreunde Theaterreisen zu anderen Theatern im In- und Ausland. Die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde haben mit ArtMaks Kulturreisen einen kompetenten Partner gefunden. Die Reisen starten direkt am Theater. So werden die Mannheimer Freunde von Frau Oser begleitet, allen bekannt von der Info-Theke im Nationaltheater Mannheim oder von Bianca Hambusch, einer NThusiastin (Junge Freunde Nationaltheater) oder von Herrn Petrov (ArtMaks). Vermutlich ist es dieses persönliche Flair, das die Theaterreisen so beliebt macht. Anregungen und Wünsche von den Freunden zu bestimmten Aufführungen oder Theatern werden berücksichtigt, beliebte Theaterziele werden gerne wiederholt.

    Und ja – mitreisen kann jeder... Informationen zur Anmeldung finden Sie im Flyer!

    Der zweite Flyer zeigt das Programm vom Februar - und zwar hier

  • FREUNDE UNTERWEGS - die Mannheimer und Braunschweiger Theaterfreunde zu Besuch in Regensburg

    SchiwagoBianca Schäfer, Mitglied der Mannheimer NThusiasten (Junge Freunde im Kreis der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim), hat die Fahrt nach Regensburg zu Anton Lubtschenkos Uraufführung „Doktor Schiwago“ vom 23. - 25.01.2015 begleitet und gibt uns einen kleinen Einblick in so eine Theaterfahrt.

    Zur Oper: Anton Lubtschenko, der 29-jährige Leiter des Operntheaters in Wladiwostok komponierte seine Oper, die auf dem gleichnamigen Roman von Boris Pasternak basiert, in russischer Sprache und orientierte sich für das Auftragswerk an Klängen von Mussorgski über Tschaikowsky und Prokofjew bis Rachmaninow. Als Solisten reisten Sänger aus dem St. Petersburger Mariinski Theater und dem Primorsky-Theater Wladiwostock an.

    Die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde, die ja schon seit längerem eine gut funktionierende Kooperation mit ArtMaks Kulturreisen haben, kamen dank der persönlichen Kontakte von Andrei Petrov zu Anton Lubtschenko vor zwei Jahren in Ulan Ude in den Genuss, die russischen Künstler persönlich kennenzulernen.

    Vorbereitet und eingestimmt wurden die Freunde am Vorabend durch ein Gespräch mit dem Intendanten Jens Neundorff von Enzberg, der zuvor Operndirektor in Braunschweig war und auf alle Fragen zur Entstehung des Auftragswerkes sowie die Debatten in den Medien einging. Anschließend wurde eine Probe zu „Blütenträume“ besucht. Besonders die Braunschweiger Theaterfreunde waren glücklich, den ehemaligen Generalintendanten ihres Staatstheaters und Regisseur dieses Stückes, Wolfgang Gropper, wiederzusehen. Der Abend wurde mit einer Lesung in historischen Räumen zu einem russischen Gänge-Menü abgeschlossen.

    Am zweiten Tag wurde die Stadt Regensburg mit Führungen und eigenständig erkundet. Nach einem entspannten Tag waren alle auf die Uraufführung gespannt. Im Anschluss an die Oper gab es zu Wodka die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Komponisten, den angereisten Sängern, dem Intendanten und seinem Team in gemütlicher Runde die Impressionen zu verarbeiten.

    Am letzten Tag wurde das Schloss Thurn und Taxis besichtigt, bevor es mit dem Bus wieder in die Heimatstädte zurückging.

    Die Theaterfreunde waren - wie immer - mit der Reise sehr zufrieden. Das gut durchdachte und ganz auf die Braunschweiger und Mannheimer Gruppe zugeschnittene Gesamtkonzept gefiel. Neben der Uraufführung mit ausführlichen Hintergrundinformationen, gab es ein sehr schönes Rahmenprogramm und viele persönliche Begegnungen. Vor dem aktuellen politischen Hintergrund war der Besuch der Uraufführung somit weit mehr als ein reiner Sinneseindruck.

  • FREUNDE UNTERWEGS - eine Kulturopernreise nach Paris im Februar 2016

     

    Apropos: zu FREUNDE UNTERWEGS mit dem Kooperationspartner ArtMaks gehören die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde und seit kurzem auch die Theaterfreunde in Gera.

    Wir baten Christa Oser, die als Begleitung der Mannheimer Theaterfreunde mitgefahren ist, für uns eine Zusammenfassung dieser an Höhepunkten reichen Theaterfahrt - vom 2. bis 5. Februar - zu machen.

    Paris glänzte gleich mit zwei Saisonhöhepunkten an der Opéra Bastille: „Il Trovatore“ mit Anna Netrebko und Marcello Alvárez und „Werther“ mit Elina Garanca und Piotr Beczala. Treffpunkt der Mannheimer und Braunschweiger Kulturfreunde war das 4**** Hotel Pullmann in Montparnasse. Die Aussicht von dort auf Sacre Coeur, Panthéon und das Panorama nach Norden war spektakulär. Nach einem typisch französischen Abendessen in der Nähe des Hotels ging es am nächsten Tag auf eine ausführliche Stadtrundfahrt. Unsere französische Begleitung Silvia erläuterte vier Stunden lang sehr charmant die wichtigsten Highlights wie Eifelturm, Louvre, Tuillerien, Champs Elysées, Place des Vosges sowie verschiedene Stadtteile und gab interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur der Stadt Paris.

    Abends dann die sensationelle, modern inszenierte Aufführung „Il Trovatore“ von Giuseppe Verdi mit Anna Netrebko und Marcello Alvárez in den Hauptrollen. Regie führte Alex Ollé. Anna Netrebkos Stimme ist noch wärmer geworden. Jeder Ton ist geführt und trotzdem voller Emotionen. Das übrige Ensemble sang ebenfalls auf höchstem Niveau. Schon allein deswegen hat sich die Reise gelohnt.

    Am nächsten Vormittag stand ein geführter Besuch des Musée d’Orsay auf dem Programm, das in einem ehemaligen Bahnhof der Belle Epoche untergebracht ist. Im Musée d’Orsay werden auf 16.000 Quadratmetern mehr als 4000 Exponate gezeigt. DieGemälde,Skulpturen,Grafiken,Photographien, Werke desKunsthandwerks undDesigns sowie derArchitektur stammen bis auf wenige Ausnahmen aus dem Zeitraum zwischen 1848 und 1914. Mit jährlich etwa 3,8 Millionen Besuchern gehört das Museum zu den Attraktionen der Stadt Paris.Die Stiftung Louis Vuitton, die wir im Anschluss besuchten, ist ein erst 2014 eröffnetes Privatmuseum. Es entstand auf Initiative vonBernard Arnault, dem Vorstandsvorsitzenden des französischen LuxusartikelkonzernsLVHM. Gezeigt werden meist Werke des 20. Jahrhunderts. Das Gebäude ähnelt Schiffsegeln aus Glas. Der Architekt Frank Gehry nannte es „Glaswolke“. In fünfzig Jahres geht es in den Besitz der Stadt Paris über.

    Am Abend dann der nächste kulturelle Höhepunkt, wiederum in der Opéra Bastille. Die eher klassisch inszenierte Oper „Werther“ von Jules Massenet mit der unvergleichlichen Mezzosopranistin Elina Garanca als Charlotte. Werther war Piotr Beczala, Regie Benoît Jaquot. Trotz einer unfreiwilligen Unterbrechung von über einer Stunde, wegen eines technischen Problems auf der Bühne, war die Aufführung dicht und sehr spannend. Elina Garanca wurde ihrem Ruf als die Führende ihres Fachs voll und ganz gerecht. Piotr Beczala als Werther war ein Erlebnis. Auch das übrige Ensemble gab Anlass zu Beifallsstürmen.

    Am Tag der Abreise machten wir noch einen Abstecher in das Musée de l‘Orangerie. Bekannt ist das Museum vor allem für die beiden Säle mit den Seerosenbildern Claude Monets. Diese Gemälde sind bis zu 17 Meter breit und je 2 Meter hoch und ergeben eine Gesamtlänge von mehr als 100 Metern. Sie werden auch als „Sixtinische Kapelle“ des Impressionismus bezeichnet. Neben diesen zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstandenen Bilder Monets besitzt das Museum ein weiteres Werk des Künstlers aus dem Jahr 1874, dem Jahr der ersten Impressionistenausstellung. Schöner hätte der Abschluss dieser Opernreise nicht sein können.

  • Freunde unterwegs - eine Nachlese zur Theaterreise in Belarus

    FREUNDE UNTERWEGS – Mannheimer und Braunschweiger Theaterfreunde in Belarus (Weißrussland)
    bolschoi-minsktDass eine Reise Horizonte öffnet und Kulturbrücken bildet, hat die Woche vom 19. bis 26. Juni nach Belarus gezeigt. Bianca Hambusch, Mitglied der Mannheimer NThusiasten (Junge Freunde im Kreis der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim), berichtet von den Eindrücken und Erlebnissen, die sie mit den Theaterfreunden unterwegs gewonnen hat.
    Am Tag der Anreise wurde beim gemeinsamen Abendessen der Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde bereits deutlich, wie sehr sie den Austausch durch die Kooperation mit ArtMaks Kulturreisen genießen. Bekannte tauschten sich gleich aus, andere kamen sich bei typisch weißrussischen Speisen und Getränken schnell näher.
    Die Woche begann mit der Stadt- und Kulturgeschichte von Minsk, der Hauptstadt von Belarus. Barocke Gotteshäuser aus Zeiten des polnisch-litauischen Doppelstaates vereinen sich hier eindrucksvoll mit sowjetischen Prachtbauten entlang der Boulevards und zeitgenössischer Architektur, die im Rahmen der Eishockey-Weltmeisterschaft von 2014 errichtet wurde. Einblicke in die Kulturgeschichte wurden durch den Besuch der Nationalbibliothek, des Kunstmuseums, der Markthalle und Einkaufszentren gegeben.
    Abends stand der Besuch des Bolschoi Theaters auf dem Programm. Am ersten Abend wurde das Ballettstück „Don Quixote" von Ludwig Minkus besucht. Das Stück, musikalisch geleitet von Nikolai Kolyadko und choreographiert von Valentin Elizariev, wurde fast nach jeder Szene applaudiert. Begeistert unterhielten sich die Theaterfreunde in den zwei Pausen über das Ballettensemble und die glamouröse Inszenierung. Verwöhnt von guten Sängern der heimischen Theaterhäuser konnte am Folgeabend Georges Bizets Oper „Carmen" unter der musikalischen Leitung von Andrey Galanov nicht ganz überzeugen. Umso mehr wurde die fulminante Inszenierung von Galina Galkovskaya genossen und erneut das glanzvolle Treiben in den Pausen bestaunt.
    Von Minsk aus folgte ein Tagesausflug zu den Kulturdenkmälern des „Goldenen Zeitalters" der weißrussischen Geschichte, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind: das Wehrschloss Mir sowie Schloss und Park von Nesvizh. Das herzliche Abendessen mit Verkostung eines Wodkas aus hauseigener Destillerie auf einem Gutshof rundete den eindrucksvollen Tag entspannt ab.
    Auf dem Weg nach Witebsk wurde die Gedenkstätte Chatyn besichtigt, auf die eine Ruhepause im Nationalpark Berezinskij Zapovednik folgte. Die umliegenden Seen führte den Besuchern das liebevoll genannte „Land der tausend Augen" näher. Im sommerlich warmen Witebsk erlebten die Theaterfreunde selbständig am Abend wundervolle Begegnungen mit weltoffenen und herzlichen Menschen, sei es im Restaurant oder unterwegs in der Stadt.
    Im Verlauf der Stadterkundung von Witebsk konnte die Einweihung der Marc Chagall Straße bestaunt werden. Im Wohnhaus des Malers wurde am Nachmittag ein Einblick in das Leben des Künstlers sowie der Gesellschaft seiner Zeit gegeben. Nach einem weiteren gemeinsamen Abendessen überraschte der Leiter von ArtMaks Kulturreisen, Andrei Petrov, die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde mit einem weiteren Insider-Highlight seiner Heimat durch ein privates Balalaika-Konzert im Theater.
    Abgerundet wurde die Reise durch einen Besuch der Museumsstadt Polozk sowie ein Orgelkonzert in der Sophien-Kathedrale. Erneut wurden alle Sinne bedient, indem ein Menü am Abend die Reise abrundete. Dank einer Feierlichkeit in Witebsk fand am Abend sogar noch ein Feuerwerk statt, das eine unglaublich eindrucksvolle, herzliche und prägende Kulturreise abschloss.
    Die Theaterfreunde fassten die Reise durch folgendes Zitat zusammen: „Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise. Höchste Zeit ist's – reise, reise!" Und deshalb wird aufgrund großer Begeisterung und auf Hinweise der Reiseteilnehmer, dass dieses Reiseziel unbedingt wieder ins Programm Einzug halten sollte, von ArtMaks den Theaterfreunden im Juni 2017 erneut eine Reise nach Belarus angeboten.

  • Freunde unterwegs - eine Reise nach Valencia

    valencia-oper2„Freunde unterwegs – mit ArtMaks Kulturreisen. Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde gehören zu den treuen Teilnehmern dieses erfolgreichen Projekts. Eine begeisterte Teilnehmerin aus Mannheim hat uns von der Theaterfahrt nach Valencia (23. bis 27. März 2017) berichtet: „An einem verregneten Donnerstag im März starteten 40 Mannheimer Theaterfreunde auf der Suche nach dem Frühling nach Valencia. Wir kamen bei strahlendem Sonnenschein an. Mit unserer außergewöhnlich kenntnisreichen und charmanten örtlichen Reiseleiterin (gebürtig aus Mannheim) bekamen wir einen ersten Eindruck. Eine sehr gepflegte, wunderschöne Stadt mit maurischen, römischen und gotischen Einflüssen. Besonders beeindruckend ist die moderne Architektur des valencianischen Architekten Santiago Calatrava, der das Opernhaus im Stil eines modernen mittelalterlichen Helmes konstruiert hat. Einzigartig ist der nach der Umleitung des Flusses Turia benannte Park, der sich über 10 km durch die Stadt schlängelt.

    Die beiden Ausflüge nach Xativa und Saguno vermittelten einen Eindruck der Umgebung und der reichen Kultur der autonomen Provinz Valencia, in der die Borgia eine zentrale Rolle spielten. Wir lernten eine hervorragende spanische Küche bei zwei gemeinsamen Essen in einem landestypischen Restaurant und im Yachtclub kennen. Auch die zahlreichen Tapas-Bars in der Innenstadt waren nicht zu verachten.

    Da unser Hauptreisegrund immer die Opernaufführungen sind, wurden wir hier reich belohnt: Am 2. Tag mit einem Privatkonzert von drei jungen Stipendiaten des Centre Placido Domingo auf einer Probebühne des Opernhauses. Absolutes Highlight war die Premiere der selten gespielten Donizetti-Oper „Lucrecia Borgia“, die natürlich wegen der Einflüsse der Borgia beinahe ein extra für diese Stadt geschriebenes Werk darstellt. Die Sänger, das Orchester und die Inszenierung wurden begeistert aufgenommen.

    Nach fünf Tagen fiel der Abschied schwer und so mancher wollte ganz sicher wiederkommen."

  • Freunde unterwegs in Hamburg und Lübeck

    mannheimKulturreise nach Hamburg und Lübeck vom 25.-28.08.2017 – ein Reisebericht

    Der August war kein wirklicher Sommermonat, aber kaum hatten wir Lübeck, wo wir die nächsten Tage im 5-Sterne Hotel Radisson Blu Senator - direkt an der Trave - logieren würden, erreicht, strahlte die Sonne. Die Lübecker hatten so etwas die ganzen letzten Monate nicht gehabt.

  • Freunde werben - wie machen es die Mannheimer Theaterfreunde?

    Cover CD GöresSpontanaktion: Am 28. September – zu Beginn des Theaterfestes – fand vormittags im Schauspielhaus unsere alljährliche Mitgliederversammlung statt. Für alle, die an diesem Tag spontan Mitglied wurden, gab es als Dankeschön die an diesem Tag neu erschienene und von den Freunden geförderte CD „Amuse Bouche“ mit Katharina Göres, Dan Ettinger und dem Nationaltheaterorchester Mannheim (VK€19,95). Diese Aktion hat uns viele neue Mitglieder beschert.

  • Große Freude am Schnawwl - Mannheims Kinder- und Jugendtheater

    schnawwl-IMG 8114Große Freude am Schnawwl! Intendantin Andrea Gronemeyer wurde für Tanz Trommel (UA) mit dem Deutschen Theaterpreis „DER FAUST 2014“ in der Kategorie „Regie Kinder- und Jugendtheater“ ausgezeichnet. Tanz Trommel ist ein Ensembleprojekt von Schnawwl und Kevin O’Day Ballet am Mannheimer Nationaltheater.

    Am 13. November beglückwünschten Zuschauer und Theaterfreunde nach einer Extra-Vorstellung Andrea Gronemeyer und ihr Produktionsteam zu dieser großartigen Auszeichnung!

     

  • Happy New Ears - Musiktheater für junges Publikum - Europäisches Festival & Internationaler Kongress 20.-27.11.2016 am Nationaltheater Mannheim

    happy-new-earsDie Junge Oper am Nationaltheater Mannheim feiert ihr 10-jähriges Bestehen vom 20.-27.11.2016 mit einem europäischen Festival des Musiktheaters für junges Publikum. Bei Happy New Ears sind an acht Tagen 14 herausragende Compagnien und Theater aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Schweden und Norwegen in Mannheim zu Gast und präsentieren eine Woche lang einen spannenden Blick auf die verschiedensten Facetten und Entwicklungen im zeitgenössischen Musiktheater für Kinder und Jugendliche. Einen Schwerpunkt des Programms bildet das Theater für die Allerkleinsten. In Übergängen zu Bildender Kunst, zum Figuren- und Tanztheater entstehen hier ganz neue Theaterformen, die an die Ursprünge ritueller Kunsterfahrung anknüpfen und auch Erwachsene in ihren Bann ziehen. Beinahe alle Stücke kommen ohne Übersetzung und Übertitel aus, denn die Sprache der Musik schlägt Brücken über die Grenzen der Nationen, der Kulturen und der Generationen.


    Angeschlossen an das Festival ist ein internationaler Kongress, der die Fachwelt zu ästhetischen und pädagogischen Fragestellungen versammelt. Außerdem laden die Junge Oper und ihre musikalischen Gäste an drei Abenden mit den Hörbars zu verschiedenen Klang-Performances an verschiedenen Locations zu einem stimmungsvollen Ausklang des Tages ein.


    Eröffnet wird das Festival am 20.11. um 17.30 Uhr mit einem Festakt im Unteren Foyer des Opernhauses und der Einweihung des »Klang Spiel Platz«, einer Installation aus phantastischen, teils begehbaren instrumentalen Objekten, die von Schülern der Mannheimer Diesterwegschule und Künstlern der Jungen Oper zum Klingen gebracht wird. Mit Mein Bruder Don Juan (Min bror är Don Juan), einer sehr heutigen und unkonventionellen Sicht auf Don Giovannis Abenteuer, eröffnet dann um 19.00 Uhr die Königliche Oper Stockholm das Festival im Opernhaus des Nationaltheaters.

     

    »HAPPY NEW EARS - Musiktheater für junges Publikum« ist eine Veranstaltung des Nationaltheater Mannheim (Europäisches Festival) und des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland (Internationaler Kongress), gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg, die Stiftung Nationaltheater Mannheim und die Karin und Carl-Heinrich Esser Stiftung

     

    Kartentelefon 0621 1680 302
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Link zur Festivalwebsite: www.nationaltheater-mannheim.de

    Den Flyer dazu gibt es hier zum Download als pdf-Datei.

  • Ideenwettbewerb : Eine große Ehre für die NThusiasten

    Mehrfach waren sie nominiert, nun haben die Jungen Freunde des Nationaltheater Mannheim, die NThusiasten ihren ersten Preis in die Quadratestadt geholt. Beim 7. Symposium der Freundeskreise in der Kultur, zu dem die Stiftung Zukunft Berlin in Kooperation mit MUTHEA Freundes- und Förderkreise aus der gesamten Bundesrepublik eingeladen hatte, konnten die NThusiasten den Sonderwettbewerb „Junge Ideen“ für sich entscheiden.

    Vorangegangen war dem Symposium eine deutschlandweite Ausschreibung, die regen Anklang gefunden hatte. Über 60 Vereine hatten sich beworben und aus der Masse aufstrebender junger Ideen wählte ein Auswahlkomitee hochrangiger Kulturexperten neben den NThusiasten auch die Jungen Kunstfreunde aus Chemnitz sowie die Jungen Freunde der Hamburger Kunsthalle aus, die die Aufgabe hatten, den versammelten Teilnehmern in der Niedersächsischen Landesvertretung in nur fünf Minuten darzulegen, weshalb ihre Idee nicht nur neu und innovativ, sondern auch auf andere Vereine übertragbar ist. Mit diesem Vortrag galt es, das anwesende Publikum zu überzeugen, das vor Ort als Jury fungierte. Die NThusiasten-Teammitglieder Josephine Thomer und Markus Mertens konnten sich dabei mit dem Leitmotiv-Projekt „Wir nehmen Dich mit!“ gegen die starke Konkurrenz, die mit „Kunst in der Stadt“ und „Culture Surfing“ spannende Projekte zwischen Geocaching und Kulturaustausch präsentierte, behaupten, und überzeugten das Publikum restlos.

    Am Abend fand im Jüdischen Museum nach einem Grußwort des Berliner Kulturstaatssekretärs Tim Renner die Preisverleihung durch den Geschäftsführer der Stiftung Zukunft, Dr. Volker Hassemer, statt. Der Preis ist für die NThusiasten eine große Ehre und Auszeichnung für das bisher geleistete Engagement, aber auch Ansporn und Triebfeder, nicht nachzulassen, und mutige Ideen weiter zu verfolgen. Neben der Ehre beinhaltet der Preis auch eine Einladung zur re:publica, der wichtigsten Messe für digitale Trends in Europa. Die Messe, die im Jahr 2015 unter dem Motto „Finding Europe“ steht, ist eine bedeutende Plattform für Medienmacher, Politiker und Kulturexperten weltweilt mit Schwerpunkten von der Netzpolitik bis hin zu Interkulturalität.

  • Jubiläum der Mannheimer NThusiasten

    Ein Jahrzehnt Theaterfreu(n)de: Die Mannheimer NThusiasten - die Jungen Freunde des Nationaltheaters - feierten am 20. Oktober 2018 ihr großes Jubiläum

  • Mannheim ist Mitglied des europäischen Opern- und Ballett-Netzwerks FEDORA

    Stimmen Sie ab für das Nationaltheater Mannheim! Countdown... 22. Februar 2018...

    fedora euDie Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim sind ganz stolz, dass die Uraufführung Dark Spring von Hans Thomalla, die 2019 am Nationaltheater Mannheim Premiere feiern wird, auf der Shortlist für den begehrten FEDORA – GENERALI Preis für Oper steht. Was ist das, werden Sie sich fragen?

    Seit 2015 ist das Nationaltheater Mitglied des großen, europäischen Opern- und Ballett-Netzwerks FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet. FEDORAs jüngstes Projekt FEDORA Platform wurde 2017 von der EU-Kommission zur Förderung im Bereich Creative Europe ausgewählt und erhält für vier Jahre eine Förderung von bis zu zwei Millionen Euro. Zusammen mit 18 weiteren Opern- und Balletthäusern aus 13 Ländern gehört auch die Oper am NTM zu den ausgewählten, geförderten Mitgliedern dieses neuen Projekts. Ziel ist es, aufstrebenden Künsterinnen und Künstlern der Darstellenden Künste eine Plattform zu bieten, auf der sie inhaltlich und künstlerisch interagieren und insbesondere junges Publikum erreichen können. Im Dezember wurde FEDORA Platform den Freunden und Förderern des Nationaltheaters und der Öffentlichkeit anlässlich der Premiere Fidelio am Nationaltheater Mannheim vorgestellt.

  • Mannheim: Der Beginn einer neuen Reihe

    wagner-verband-mannheimAm 2. Juli 2017 war es endlich soweit. Die Freunde des Richard Wagner-Verbandes Mannheim-Kurpfalz und die Freunde und Förderer des Mannheimer Nationaltheaters hatten zu ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung -  einer Matinee eingeladen „Musik und Literatur im Theatercafé“.  Monika Kulczinski, Vorsitzende des Wagner-Verbandes, und Prof. Dr. Achim Weizel begrüßten die Gäste im fast völlig gefüllten Theatercafé und eröffneten das Programm.

    Die Mitglieder des Opernstudios präsentierten mitreißend und temperamentvoll Beiträge von Kurt Weill bis Mozart und Kalman bis Verdi. Schauspieler Sven Prietz las eine berührende Geschichte von Oscar Wilde. Fritjof von Gagern, Solocellist des Nationaltheaterorchesters, spielte Adagio und Allegro op.70 von Robert Schumann, begleitet von Robin Philips. Den Abschluss gestalteten erneut die Mitglieder des Opernstudios, die die Zuschauer wieder mit ihrer Spielfreude beeindruckten.

    Der erste Versuch einer gemeinsamen Veranstaltung der Freunde und Förderer und des Wagner-Verbandes mit einem gemischten Programm wurde von allen Besuchern als außerordentlich geglückt empfunden. Der seit weit über 100 Jahren existierende Mannheimer Wagner-Verband ist einer der größten Ortsgruppen der Welt. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung des Künstlernachwuchses.

    Somit gibt es eine gemeinsame Schnittstelle nicht nur bei den Mitgliedern sondern ganz besonders auch bei den geförderten Projekten. Fazit:Die Resonanz der beiden Freundeskreise war überwältigend und damit auch klar, die gemeinsamen Veranstaltungen werden fortgesetzt. 

  • MANNHEIMER MOZARTSOMMER 2014 - ein Resümee

    Hirsch-Logo MMS 2014 Black vor MagentaVom 12. bis 20. Juli fand in Mannheim und Schwetzingen die fünfte (und überaus erfolgreiche) Ausgabe des Mannheimer Mozartsommers statt. Die Jubiläumsausgabe bot ein buntes und innovatives Programm. 

    Vier Opern, die Mozart von ganz verschiedenen Seiten zeigen, standen auf dem Programm: "Mitridate, re di Ponto", das erstaunliche Werk des nur 14-jährigen Mozart, als Neuproduktion des Nationaltheaters Mannheim (im Schwetzinger Rokokotheater) in der Inszenierung von Nicolas Brieger; die gefeierte "Zauberflöten"-Inszenierung von Barrie Kosky und der Gruppe "1927" als Gastspiel der Komischen Oper (auf der Mannheimer Opernbühne) sowie "Mozart in Moskau" (UA), ein Auftragswerk der Jungen Oper für junge Menschen, einem musikalischen Roadmovie mit Musik von Mozart und Kurt Schwertsik, Text von Add de Bont in der Inszenierung von Daniel Pfluger. Das vierte Opernprojekt, ein Gastspiel der Trossinger Musikhochschule, versetzt "Le nozze di Figaro" in die Welt der Fashion-Shows.

    Zu hochkarärigen Konzerten kamen namhafte Künstler wie Vesselina Kasarova, Olga Mykytenko u.a. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Dan Ettinger wurde Mozarts überwältigende c-Moll-Messe auf der Mannheimer Opernbühne und auch im Speyerer Dom aufgeführt. Weitere Höhepunkte waren ein Abend mit Klaus-Maria Brandauer und dem GrauSchumacher Piano Duo, ein Konzert des Crossover-Projekts "Mozart meets Cuba" mit anschließender Weinprobe sowie viele musikalische Überraschungen bei "Mozart im Park". Mit einem großen Picknick im Schwetzinger Park, "Schloss in Flammen" - einer Opern-Gala unter Leitung von Dan Ettinger, moderiert von Chako Habekost, endete der Mozartsommer - für die Pyrotechnik verantwortlich war Renzo Cargnelutti.

    Das Stipendiatenprogramm MozartPrisma ermöglichte 20 Studierenden aus ganz Europa die Teilnahme an Workshops und Seminaren, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Mozart beschäftigten. Die Stipendiaten haben via Social Media über die Ereignisse des Festivals berichtet. 

    Mit knapp 15.000 Zuschauern und einer Auslastung vom 94,5% endete der Mannheimer Mozartsommer. Der nächste Mozartsommer findet im Juli 2016 statt, zum letzten Mal unter der Opern-Intendanz von Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr.

     

    Weitere Infos unter: www.mannheimer-mozartsommer.de

     

     

     

  • Mannheims Theaterfreunde sind glücklich

    Was gibt es Neues aus Mannheim? Mannheims Theaterfreunde sind glücklich: endlich wieder Theater … und dazu beitragen tut auch das neue Format in der Oper.

  • Mannheims Theaterfreunde sind im Schillerrausch

     

    18. Internationale SchillertageSchiller war Mannheims erster Hausautor, hier wurden am 13. Januar 1782 die „Räuber“ triumphal uraufgeführt, doch nicht alles wurde von den Bürgern damals auf Anhieb verstanden... Eine lange Tradition verbindet das Mannheimer Theater (auch Schiller-Bühne genannt) und die Mannheimer Bevölkerung mit Schiller - so ist es ganz folgerichtig, dass die Freunde und Förderer des Mannheimer Nationaltheaters die Internationalen Schillertage alle zwei Jahre finanziell unterstützen und täglich mehrfach ins Theater rennen oder an ungewöhnlichen Plätzen ungewöhnliche Aufführungen erleben und zu später Stunde den Tag mit einem „schill-out“ beenden.

     

    Die diesjährigen 18. Internationalen Schillertage wurden mit einer Premiere von „Die Räuber“ in der Regie von Calixto Bieito erfolgreich eröffnet. Nachtkritik schrieb als Resümee der Eröffnungsvorstellung „Hat sich ein dickes "Wow" der Schillertage verdient.“ Die Mannheimer Bürgerbühne entwickelte auf der Basis von Schillers Jungfrau zu Orleans "Kriegerinnen" in der Regie von Miriam Tscholl.

     

    Die Schillertage beschäftigen sich unter dem Motto „Geschlossene Gesellschaft“ mit den räumlichen, sozialen und kulturellen Grenzen von heute. Neben Einladungen von Schillerinszenierungen aus der deutschsprachigen Theaterlandschaft – unter anderem vom Maxim Gorki Theater, dem Theater Bremen, dem Deutschen Theater Berlin und dem Staatsschauspiel Dresden, dem Nationaltheater Weimar, dem Jungen Theater Hannover – liegt ein besonderer Schwerpunkt des Festivals auf Aufführungen und Arbeiten aus Afrika – mit fünf Produktionen aus Kapstadt, Johannesburg und Mali.

    Eines der vielen Highlight des Festivals ist das Autokino/Drive-In Theater ANALOGUE EYE von Brent Meistre, das junge afrikanische Filmpositionen zeigt. Die Fahrt zum ungewöhnlichen Spielort mit dem eigenen Auto, das schließlich zum Zuschauerraum wird, die Begegnung der Besucher untereinander, Musik und Party machen die Form der Filmvorführung selbst zu einem sozialen Kunstwerk.

    Die Internationalen Schillertage enden am 20. Juni - schauen Sie sich das Programm an und staunen Sie mit den Mannheimer Theaterfreunden, wer in diesen Tagen alles so in Mannheim auf der Bühne steht... www.schillertage.de

  • Mannheims Theaterfreunde sind stolz auf ihr Opernhaus

    mannheim-opernhausdesjahresKaum waren Mitgliederversammlung der Freunde Nationaltheater und Theaterfest - bekanntlich am letzten Sonntag im September um 11.00 Uhr und ab 14.00 Uhr - vorbei, wurden die Theaterfreunde am 30. September mit einer ganz tollen Nachricht überrascht, die sich blitzschnell im Mannheimer Theaterleben und in der Stadt herumsprach. Die Oper des Nationaltheaters erhält zweifache Auszeichnung: OPERNHAUS DES JAHRES 2015 (zusammen mit Oper Frankfurt) und URAUFFÜHRUNG DES JAHRES 2015 mit Lucia Ronchettis Esame di mezzanotte.

    Dies war das Ergebnis einer Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt unter 50 unabhängigen Fachjournalisten aus Europa und USA.

     

    Zitat Opernwelt:
    „Den Titel Opernhaus des Jahres teilen sich in diesem Jahr die Oper Frankfurt und das Nationaltheater Mannheim. Es werden damit zwei Häuser gewürdigt, die sich durch eine von ihren Intendanten Bernd Loebe und Klaus-Peter Kehr über Jahre hin konsequent gepflegte Ensemblekultur sowie eine Spielplangestaltung zwischen Tradition und Innovation auszeichnen, bei der die Entwicklung der hauseigenen Kräfte im Mittelpunkt steht".

    Der Titel Uraufführung des Jahres ging an Lucia Ronchettis Esame di mezzanotte. Das Auftragswerk des Nationaltheaters wurde im Mai 2015 in Mannheim uraufgeführt – verantwortlich für Regie, Bühne und Kostüme war Achim Freyer. Zitat Opernwelt: „Kein Zufall, dass auch die Uraufführung des Jahres aus einem Opernhaus des Jahres kommt: die Groteske Esame di mezzanote der italienischen Komponistin Lucia Ronchetti. Ein hochintelligentes, spielerisches, witziges Stück über ein brandaktuelles Thema – die Angst (und die Gefahr), dass wir unser kulturelles Gedächtnis verlieren. Ein Abend, der am Mannheimer Nationaltheater auf Anhieb zündete. Der Mentor im Hintergrund: Klaus-Peter Kehr. Er begleitet das Projekt von den ersten Ideen bis zur Bühnenreife".

     

    Bereits in den vergangenen beiden Jahren erhielten Der Idiot von Mieczyslaw Weinberg (2013) und Adriana Hölszkys Oper Böse Geister (2014) am Nationaltheater Mannheim die Auszeichnung Uraufführung des Jahres. Der Opernchor wurde 2014 zum Opernchor des Jahres gewählt. In 2013 erhielt die Oper den 2. Platz in der Kategorie Opernhaus des Jahres.

    Apropos Weinbergs Der Idiot ist seit Oktober im Handel oder über
    Nationaltheater Mannheim erhältlich. PAN CLASSICS CD PC10328 (SWR2)

    Das Jahrbuch 2015 der Opernwelt ist im Handel erhältlich oder direkt beim Verlag bestellen fichtner(at)friedrichberlin.de

     

  • Musiktheaterfestival "Happy New Ears" begeisterte kleine und große Zuschauer in Mannheim

    happynewyearEine Zusammenfassung: Mehr als 200 europäische Künstler, 170 internationale Kongressteilnehmer und mehr als 5100 Besucher beschenkten die Junge Oper des Nationaltheaters Mannheim zu ihrem zehnjährigen Bestehen mit einem bunten Fest der Klänge. Schon bei der Eröffnung waren die Freunde und Förderer des Nationaltheaters zahlreich vertreten und bewunderten die Klang-Installation im Unteren Foyer sowie am Abend das Gastspiel aus Stockholm mit Don Juan, einer ganz tollen Variante des Mozartschen Don Giovanni – für junges Publikum mit großartiger Besetzung im Opernhaus.

    Acht Tage lang wimmelte es von Kindern, Jugendlichen, Studenten, gut gelaunten Erwachsenen, die begeistert zu den verschiedenen Spielstätten pilgerten und immer wieder großartige Aufführungen und Klangperformances erlebten und mit den Stipendiaten, den Kongressteilnehmern von nah und fern ins Gespräch kamen und dank »Happy New Ears. Musiktheater für junges Publikum« mit Bewusstsein ein neues Klangerlebnis kennenlernten. Junges Publikum bedeutete alle Alterstufen – angefangen von Babys, die sprachlos und dann glucksend Musik machten oder Kindergartenkinder, die mit offenen Ohren Klangwelten und wunderschönen Stimmen begeistert lauschten. Immer wieder war die Überraschung groß, mit welch aufmerksamen Zuhören und dann Begeisterung die Aufführungen angenommen wurden.

     

    Begleitet wurde das Festival von einem dreitägigen internationalen Kongress des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland. 170 praktizierende und angehende Künstler aus Komposition, Libretto, Musik, Gesang, Regie, Dramaturgie und Bildender Kunst sowie Kollegen und Studierende aus Lehre, Forschung, Kunstvermittlung und -förderung waren dazu eingeladen, Fragen, Positionen und Diskurse zu aktuellen Entwicklungen, Zugängen und Ästhetiken im Musiktheater für junges Publikum in den Mittelpunkt einer praxisorientierten Begegnung zu rücken.

     

    Rund 31 Vorstellungen, der Internationale Kongress, drei »Hörbars«, das Stipendiatenprogramm und das kulturjournalistische Nachwuchsprojekt »Gustav« sowie über 20 Workshops für Familien und Schulklassen in der audiovisuellen Installation »Klang Spiel Platz« lockten Besucher zu immer rappelvollen Veranstaltungen. Die künstlerische Leitung hatte Andrea Gronemeyer. Das Kuratorium bestand aus Ina Karr (Staatstheater Mainz), Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr (Mitbegründer Junge Oper, ehemaliger Intendant Oper Nationaltheater Mannheim), Albrecht Puhlmann (Intendant Oper Nationaltheater Mannheim) und Andrea Gronemeyer (Intendantin Junges Nationaltheater Mannheim).

     

    Andrea Gronemeyer zeigte sich überwältigt von der Resonanz des Publikums und der Neugierde des Mannheimer Publikums - Kinder, Familien, Theaterfreunde, Schüler, Studenten - sich auf Projekte aus Schweden, Belgien, Frankreich, Norwegen, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden einzulassen: „Wir wurden beschenkt mit neuen und berührenden Musiktheateraufführungen und Performances, mit konstruktiven Debatten und unerwarteten Begegnungen. Das alles wird in unsere weitere Arbeit für Mannheim einfließen."

     

    Theresia Bauer, die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, beglückwünschte die Junge Oper zum zehnten Geburtstag und betonte in ihrem Schreiben zur Eröffnung die künstlerische Vielschichtigkeit des Festival-Programms: „Nichts ist für die Künste und die Wissenschaften so erfrischend und belebend wie der Gedankenaustausch – zumal über nationale Grenzen hinweg."

    Unterstützt wird die „Junge Oper" u.a. von der Stiftung Nationaltheater - gegründet von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters.

    www.nationaltheater-mannheim.de

     

  • Nachruf : Klaus Schultz (1947-2014)

    Klaus Schultz (1947- 2014)

    Ehrenmitglied der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V.

    Generalintendant des Nationaltheaters Mannheim 1992 - 1996

     

    Klaus SchulzUnser Ehrenmitglied Klaus Schultz, ehemaliger Generalintendant des Nationaltheaters Mannheim (1992 -1996), ist am 26. April 2014 in München verstorben. Mit großer Bestürzung und Trauer haben die Freunde und Förderer auf diese Nachricht reagiert. Klaus Schultz hat das Nationaltheater Mannheim in einer außerordentlich schwierigen Zeit übernommen. Unter seiner Leitung fand die Generalsanierung des Hauses mit kompletter Schließung des Spielbetriebes statt. Klaus Schultz und seine Mannschaft haben dieses aufwendige logistische Problem in bewundernswerter Weise bewältigt. Viele Theaterbesucher erinnern sich noch an auf- und anregende Aufführungen auf dem Maimarkt, in Neckarau, im Rosengarten und in Schwetzingen. Klaus Schultz war ein strenger Verfechter des Ensembletheaters, er hat zahlreiche Talente an das Haus geholt und gebunden. Als Generalintendant fühlte er sich für alle Sparten verantwortlich, er hat die Interessen des Theaters diplomatisch aber konsequent in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik vertreten. Er war für das Mannheimer Publikum ein Intendant „zum Anfassen“, der jede Gelegenheit der Diskussion mit den Theaterbesuchern gesucht und geschätzt hat. Sein Spielplan war gekennzeichnet von einem hohen Qualitätsstreben, immer mit Blick auf die Akzeptanz des Publikums. Durch seine guten Kontakte zu Loriot und Heinz Rühmann hat er den Mannheimern unvergessliche Abende beschert, beispielhaft seien die Aufführungen vom „Ring an einem Abend“ mit Loriot und die Weihnachtslesung mit Heinz Rühmann genannt. Klaus Schultz war ein umfassend gebildeter Mann von bestechender Eloquenz. Sein fast altmodisch vornehmes Wesen, sein feiner Witz und seine Ironie haben manche Diskussion bereichert. Wer ihm nahestand hat seine menschliche Wärme und sein Interesse an der Person des Gegenübers gekannt und geschätzt.

  • Nicole Heesters in Teheran ausgezeichnet

    nicole-heesters bernardaBei der Preisverleihung des 32. "Fadjr International Theater Festival" in Teheran am 1. Februar 2014 erhielt die Schauspielerin Nicole Heesters den Preis für die BESTE DARSTELLERISCHE LEISTUNG. Das Mannheimer Schauspiel war beim diesjährigen Festival zu Gast mit Federico Garcia Lorcas "Bernarda Albas Haus" in der Inszenierung von Calixto Bieito. Nicole Heesters spielt darin die Titelrolle. Das Mannheimer Ensemble spielte zweimal in der ausverkauften Vahdat Hall vor einem begeistertem Publikum.

     

    Am 12. April erhält Nicole Heesters den "Goldenen Tandis" nach der Vorstellung im Mannheimer Schauspielhaus. In Teheran hat den Preis stellvertretend für die Schauspielerin Herr Dr. Rainer Buhtz, Leiter des Goethe-Instituts Teheran, entgegen genommen. 

  • NThusiasten zu Gast bei der re:publica 2015

    republica15Eine spannende Reise nach Berlin zur europaweit größten Konferenz digitaler Pioniere, der re:publica, erwartete die NThusiasten-Teammitglieder Josephine Thomer und Markus Mertens. Beim Ideenwettbewerb der Stiftung Zukunft Berlin hatten die NThusiasten – Junge Freunde des Nationaltheater Mannheim Ende März anlässlich des Kongresses der Freundeskreise in der Kultur als „Beste Junge Idee“ überzeugt, und als Preis hierfür unter anderem den Besuch bei der re:publica errungen.

    Auf dem Gelände der STATION Berlin erwartete die NThusiasten dann ein dreitägiges Sammelbecken an Workshops, Fachvorträgen, Diskussionen und Abendveranstaltungen. Inhaltlich lieferten die Experten der Konferenz, die 2015 unter dem Motto „Finding Europe“ stand, dabei ein thematisches Spektrum von Netzpolitik bis Medienethik, von Bestattungskultur bis hin zum Bewerbungsmanagement. Renommierte Sprecher wie Jacob Appelbaum waren dabei ebenso vertreten wie die provokante russische Punk-Band „Pussy Riot“. Die NThusiasten sind dankbar für die reichen Erfahrungen, die sie in Berlin sammeln durften, und empfanden den Besuch auf der Konferenz, die immer stärker zum Event wird, als große Bereicherung.

  • OFFENER BRIEF - eine Anmerkung von Burkhard C. Kosminski von Burkhard C. Kosminski, Intendant Schauspiel am Nationaltheater Mannheim

    Im Juni hat der Schauspielintendant des Nationaltheaters Burkhard C. Kosminski mit seinem offenen Brief an die Landes- und Bundesminister für Kultur und Bildung eine hitzige Diskussion in den deutschen Leitmedien angestoßen. Mit den Worten „Kultur ist keine Handelsware“ fordert er unter anderem die Herauslösung der Kultur aus dem Freihandelsabkommen mit den USA. In seinem Brief, den unter anderem Spiegel Online in vollem Wortlaut veröffentlichte, schlägt er außerdem eine Umwidmung des „Solis“ für Kultur und Bildung vor. Gespräche auf Ministerebene sind mittlerweile konkret in Planung.

    „Tragen Sie die Botschaft bitte auch über die Freundeskreise in die deutsche Theaterlandschaft“, bat Burkhard C. Kosminski die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim. 

     

    Den Offenen Brief kann man in voller Länge nachlesen:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/offener-brief-von-burkhard-c-kosminski-soldaritaetszuschlag-fuer-kultur-a-974465.html

     

    Ausführliche Interviews von Burkhard C. Kosminski zum Thema gibt es unter anderem hier:

     

    http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kultur/theater/solidaritaetsbeitrag-fuer-kultur-mannheims-schauspielintendant-burkhard-c-kosminski-ueber-seinen-offenen-brief-an-die-politik_14273908.htm

     

    http://www.morgenweb.de/nachrichten/kultur/kultur-allgemein/kultur-ist-keine-handelsware-1.1801158

     

  • OFFENER BRIEF von Burkhard C. Kosminski

    Sehr geehrte Frau Bundesministerin Wanka,
    sehr geehrte Frau Staatsministerin Grütters,
    sehr geehrte Frau Ministerin Bauer,
    sehr geehrter Herr Minister Stoch,

    Das Nationaltheater Mannheim wurde 1839 von einem Hoftheater in die städtische Trägerschaft überführt. Es ist heute das älteste kommunale Theater der Welt.

    BCK Presse2013A web

    Das Nationaltheater war in diesen 175 Jahren immer ein Zentrum der Öffentlichkeit und Ort des Austauschs unter Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, vor allem aber war es Ausdruck selbstbestimmter Bürgerlichkeit und selbstbestimmten Lebens. Die Sorge darüber, dass Kultur und Bildung in absehbarer Zukunft diesen Stellenwert in unserer Gesellschaft verlieren, veranlasst mich Ihnen diesen Offenen Brief zu schreiben. Ganz herzlich möchte ich Sie alle für den Herbst 2014 nach Mannheim einladen, um darüber nachzudenken, ob das bisherige Modell Kultur und Bildung von einander zu trennen, noch zeitgemäß ist, oder ob es nicht notwendig ist, gemeinsam eine neue Vision für die Zukunft zu entwickeln.

    Die Kultur erlebt einen Bedeutungsschwund in erschreckendem Ausmaß; die öffentlichen Diskussionen sind von Fatalismus geprägt; die Demokratie scheint auf diese Herausforderungen nur schleppend zu reagieren. Die Schuldenbremse, die Bund und Ländern zwingend vorschreibt, von 2020 an keine Schulden mehr zu machen, wird die fatalen Konsequenzen der jetzigen Entwicklung schlagend deutlich machen: Es gibt keine Ziele mehr jenseits des Sparzwangs. Es gibt keine verbindenden Werte jenseits der Ökonomie. Ich möchte nicht, dass unsere Kinder von Schulden erdrückt werden, ich will aber auch nicht, dass sie in einer orientierungs- und wertlosen Welt aufwachsen müssen. Deshalb halte ich es für eine gute Idee, den bislang für andere - und weitgehend erfüllte - Zwecke genutzten Solidaritätszuschlag der deutschen Steuerzahler umzuwidmen und zukünftig für Kultur und Bildung zu verwenden.

    Warum dieser dramatische Appell? Die Situation ist nicht nur für viele Theater lebensbedrohlich. Laut Schuldenbremse muss der Bund sein strukturelles Defizit bis 2016 zurückführen. Die Länder dürfen ab 2020 keine Schulden mehr machen. Es ist schon heute absehbar, dass die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse für die Kultur einen radikalen Kahlschlag bedeuten wird. Wenn die Schuldenbremse greift, ist zu befürchten, dass ein Großteil der deutschen Stadttheater und damit ein großer Teil der Kultur von der Landkarte verschwinden wird, denn wo sonst könnten die Kommunen streichen als bei den "freiwilligen Ausgaben" für Kultur? Für die schon heute unterfinanzierten Städte droht eine Ungleichheit nicht nur ökonomisch sondern auch kulturell. Schon jetzt findet innerhalb der kulturellen Eigenbetriebe der Kommunen, wenn es zu Tariferhöhungen kommt, ein brutaler Verteilungskampf statt. Da viele Kommunen hier nicht wie in allen anderen städtischen Bereichen Tarifsteigerungen ausgleichen, stehen viele Theater seit Jahren unter einer dauernden Sparkuratel. Wohl in keiner anderen öffentlichen Institution wurde so viel gespart wie in den Theatern.

  • Sani-Soli

    Mannheim: „Sani-Soli“ – so nennen die Freunde und Förderer des Nationaltheaters ihren Beitrag zur Sanierung des Theaters

  • Sanierung des Nationaltheaters

    nationaltheater mannheim.deMannheim.Die Sanierung des Nationaltheaters wird in der Mannheimer Öffentlichkeit diskutiert. Prof. Weizel, der Vorsitzende der Mannheimer Theaterfreunde, hat die Mitglieder im Dezember-Rundschreiben zu einigen Fakten informiert und uns dies zur Verfügung gestellt.

  • Sprechstunde mit dem Vorstand

    Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim haben ein neues Angebot für ihre Mitglieder: eine Sprechstunde mit dem Vorstand.

  • STUDENTEN SPIELEN AM 30.11.13 im Mannheimer Opernhaus

    nationaltheater-mannheim.deDas Orchester des Nationaltheaters Mannheim hat am Samstagabend frei - und dennoch steht "Hänsel und Gretel" auf dem Spielplan. Die Märchenoper von Engelbert Humperdinck erklingt als Solidaritätsvorstellung für die Musikhochschule. Auf der Bühne stehen die bewährten Solisten des Nationaltheaters, im Orchestergraben aber sitzt bei dieser Sondervorstellung das Hochschulorchester unter Leitung des stellvertretenden Generalmusikdirektors Alois Seidelmeier.

     

    Für das Nationaltheater ist der Abend eine klare Demonstration für die unter Spardruck geratene Musikhochschule. Die Zusammenarbeit mit ihr sei "von zentraler Bedeutung", so Opernintendant Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr. Er wendet sich klar gegen die Pläne der Landesregierung, die Mannheimer Studienplätze im Bereich der Klassik zu streichen. "Die Umsetzung der Sparpläne hätte direkte Auswirkungen auf das Nationaltheater, insbesondere in der Oper und der Jungen Oper wären viele Projekte nicht durchführbar ohne die Studierenden", warnt er. Der hohe Anteil der Absolventen im Opernensemble, im Chor und Orchester "zeigt darüber hinaus die hohe Qualität der Ausbildung in Mannheim", so Kehr weiter.

     

     

     

    Seidlmeier stellte sich gerne der besonderen Herausforderung, "Hänsel und Gretel" mit Studenten einzuüben. "Es ist ein äußerst anspruchsvolles Werk, das mit allerhand technischen Schwierigkeiten gespickt ist. Insofern war ich mehr als gespannt, wie die Hochschüler das bewältigen würden", so der Dirigent. Dann aber war er "wirklich positiv überrascht, wie gut die bisherigen Proben verliefen, auch wenn man natürlich spürt, dass den Hochschülern die Erfahrung, mit einem Dirigenten zu arbeiten, noch fehlt", so der stellvertretende Generalmusikdirektor. "Die Reaktionen auf das, was ein Dirigent tut, muss man sich im Laufe der Zeit erst erarbeiten", weiß er, aber wenn nötig, will er am Samstag noch eine "Putzprobe" für den letzten Feinschliff und schwierige Passagen ansetzen. Aber dann werde es sicher "ein schöner Abend", so Seidlmeier, "der die Zusammenarbeit zwischen Nationaltheater und Musikhochschule untermauern wird".

     

    (pwr Mannheimer Morgen, 29.11.2013)

     

     

     

    Apropos: Das NationaltheaterOrchester gastiert gleich zweimal am Sonntag, 1.12.2013 mit Beethovens 9. Sinfonie d-moll in der Alten Oper Frankfurt unter Leitung von Dan Ettinger!

     

     

  • THEATER DER WELT - ein Nachwort

    Burkhard C. Kosminski, Festivalintendant Theater der Welt:

    „Mit über 26.000 Besuchern und meist komplett ausverkauften Vorstellungen war Theater der Welt von Besucherseite ein voller Erfolg. Zum Festival waren Künstlerinnen und Künstler aus allen Kontinenten eingeladen um einen Überblick über aktuellen Tendenzen

    zeitgenössischer Theater-, Tanz- und Performancekunst aus aller Welt zu geben. Theater der Welt am Nationaltheater Mannheim auszurichten war mein Traum, seitdem ich mit meinem Team 2006 ans Haus kam. 2014 hat sich dieser Traum nun erfüllt und ich bin allen Sponsoren und Unterstützern, die zur Realisierung beigetragen haben, sehr dankbar. Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters haben als Gastspielpaten die Einladung einer australischen Company mit Thyestes ermöglicht. So konnten wir dem Mannheimer Publikum eine Inszenierung des gefeierten jungen Regiestars Simon Stone zeigen, was mich sehr gefreut hat!“

     

    Es gibt eine (umfangreiche) Pressemappe zu THEATER DER WELT, die die Presseabteilung des Nationaltheaters Mannheim auf Wunsch gerne zuschickt.

  • THEATER DER WELT - stepX - ein Programm für junge Menschen 5. bis 7. Juni

    Hallo Welt, so begrüßt Mannheim die zahlreichen nationalen und internationalen Gäste. Zum THEATER DER WELT - Festival gehört auch ein Programm für Junges Publikum, das abgerundet wird durch einen Fachkongress.

    Wir laden Sie herzlich ein, sich hier zu informieren!

    Was ist Tanz (für Kinder)? Und: Was ist guter Tanz für Kinder? Dieser Frage geht ein international besetztes Fachforum vom 5. bis 7. Juni nach. Tanzschaffende, Pädagogen und Theatermacher reflektieren, welche künstlerischen Konzepte und pädagogischen Methoden den zeitgenössischen Tanz für Kinder voranbringen. 




    Schon an Dreijährige richtet sich die Produktion 1-2tje/ 1-2s Encounters of two dancers der niederländischen Gruppe De Stilte, die es auch in Fassungen für Kinder ab 5 bzw. ab 8 Jahren zu sehen gibt. Umringt von Kindern begegnen und konfrontieren sich zwei Tänzer auf einer kleinen quadratischen Fläche. In einem anschließenden Workshop werden die Erfahrungen der Kinder einbezogen. 



    An Kinder ab 8 richtet sich Goys and Birls, ein Stück über Geschlechterklischees. Auch die französische Compagnie par terre zeigt Tanz für Achtjährige. In ihrem Stück Autarcie werden Autarkie und Verständigung, Rückzug und Interaktion mit Mitteln des Hip Hop verhandelt. 



    Die Goldbergs ist eine Produktion des Düsseldorfer Ensembles von 
Sabine Seume, für Kinder ab 6 Jahren. Mit einer Pianistin zusammen werden Geschichten und Träume aus dem Alltag von vier Freunden bilderreich thematisiert, begleitet von Bachs Goldberg-Variationen.

    Die dänische Gruppe Don*Gnu zeigt für Zuschauer ab 10 Jahren die humorvolle Geschichte Woman know your Wardrobe über zwei Möbelpacker, die den besten Platz für einen Schrank und ihren Platz im Leben finden wollen. 



    Ein Parcours im öffentlichen Raum ist die Produktion Murikamification von Arch8/ Erik Kaiel aus Den Haag (Eintritt frei). Gemeinsam mit Mannheimer Tänzern wie Eric Trottier lädt die Compagnie zu einem Tagtraum durch die eigene Stadt ein. Zum Abschluss von stepX zeigt CAMPO aus Gent mit unkonventionellem Humor und vielen Kisten Erinnerungen an Freundschaft und Streitereien.



     

     http://www.freunde.nationaltheater.de/fileadmin/user_upload/dateien/dateien-13-14/Theater_der_Welt_stepX_-Tanzfestival.pdf

     http://www.freunde.nationaltheater.de/fileadmin/user_upload/dateien/dateien-13-14/Theater_der_Welt_stepX_-_Fachforum.pdf

  • THEATER DER WELT 2014 zu Gast in Mannheim - 23. Mai bis 8. Juni

    Theater-der-Welt-LogoTheater der Welt 2014 ist ein Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI), ausgerichtet vom Nationaltheater Mannheim, gefördert durch die Stadt Mannheim, die Baden-Württemberg Stiftung und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck.

     

     

    Informationen und Karten www.theaterderwelt.de

  • Vorfreude aufs Zweite Bürgerbühnenfestival - Ein deutsch-europäisches Theatertreffen

    AuftrittVOLKMannheim wartet gespannt auf den Beginn des 2. Bürgerbühnenfestivals, das am kommenden Freitag in Beisein von Frau Ministerin Bauer eröffnet wird. Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim haben die Vorbereitungen verfolgt und empfehlen Ihnen unbedingt eine Reise nach Mannheim. Schon das Lesen des Leporellos Auftritt VOLK weckt Interesse teilzunehmen. 

     

    Ein Kuratorium, bestehend aus Vertretern des Nationaltheaters Mannheim, des Staatsschauspiels Dresden, des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, des Jungen DT Berlin sowie des Aalborg Teater in Dänemark hat im letzten halben Jahr ca. 100 Produktionen mit nicht-professionellen Darstellern aus dem In- und Ausland gesichtet und die „vielversprechendsten“ Produktionen nach Mannheim eingeladen. Dabei sind zwölf Gastspiele partizipatorischen Theaters aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, den Niederlanden, aus Belgien und Dänemark mit insgesamt über 300 Bürgerinnen und Bürgern auf den Bühnen des Nationaltheaters!

    Neben den Gastspielen lädt ein umfangreiches und hochkarätiges Rahmenprogramm mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops zur Qualitätsdebatte über professionelle Theaterarbeit mit nichtprofessionellen Darstellern ein.

    Das Programm ist durch einen Klick auf das Logo oben oder mit diesem Link erhältlich: www.nationaltheater-mannheim.de

     

     

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