Im Gespräch mit Tilmann Prölochs

gespraech proellochsDie Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim e.V. berichten von ihrem Gespräch mit dem neuen Geschäftsführenden Intendanten Tilmann Pröllochs.

Weiterlesen: Im Gespräch mit Tilmann Prölochs

Eine Begegnung mit den Neuen im Vorstand

mannheimNach Neuwahlen und Wechseln im Vorstand haben sich "die Neuen" der Öffentlichkeit vorgestellt. In der äußerst beliebten Veranstaltungsreihe "Begegnung" sind normalerweise Künstler*innen aller Sparten zu Gast. Im Februar haben sich die drei neuen Vorstandsmitglieder selbst zum Thema gemacht.

Weiterlesen: Eine Begegnung mit den Neuen im Vorstand

Sprechstunde mit dem Vorstand

Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim haben ein neues Angebot für ihre Mitglieder: eine Sprechstunde mit dem Vorstand.

Weiterlesen: Sprechstunde mit dem Vorstand

Begegnungen online

Was gibt es Neues bei den Freunden und Förderern des Nationaltheaters Mannheim? Prof. Achim Weizel, der Vorsitzende der FuF berichtet aus Mannheim.

Weiterlesen: Begegnungen online

Gelungene Premiere der „Begegnung online“

In Mannheim bieten die Freunde und Förderer des Nationaltheaters eine „Begegnung online“ an.

Weiterlesen: Gelungene Premiere der „Begegnung online“

Mannheims Theaterfreunde sind glücklich

Was gibt es Neues aus Mannheim? Mannheims Theaterfreunde sind glücklich: endlich wieder Theater … und dazu beitragen tut auch das neue Format in der Oper.

Weiterlesen: Mannheims Theaterfreunde sind glücklich

Corona Zuschlag für Hausautorin

Die Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim haben die aktuelle Hausautorin des Theaters mit einem einmaligen Sonderzuschlag bedacht.

Weiterlesen: Corona Zuschlag für Hausautorin

Brief an die Mitglieder

In einem Brief an die Mitglieder der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim hat der Vorsitzende Achim Weizel die Aktivitäten der Gesellschaft in den Corona-Zeiten beschrieben: während die Geschäftsstelle über das Homeoffice weiterhin für die Mitglieder erreichbar ist, sind die Freunde und Förderer vor allem über die Facebookseite sichtbar geblieben, auch wenn die persönlichen Begegnungen unterbleiben müssen.

Weiterlesen: Brief an die Mitglieder

Sani-Soli

Mannheim: „Sani-Soli“ – so nennen die Freunde und Förderer des Nationaltheaters ihren Beitrag zur Sanierung des Theaters

Weiterlesen: Sani-Soli

Jubiläum der Mannheimer NThusiasten

Ein Jahrzehnt Theaterfreu(n)de: Die Mannheimer NThusiasten - die Jungen Freunde des Nationaltheaters - feierten am 20. Oktober 2018 ihr großes Jubiläum

Weiterlesen: Jubiläum der Mannheimer NThusiasten

Mannheim ist Mitglied des europäischen Opern- und Ballett-Netzwerks FEDORA

Stimmen Sie ab für das Nationaltheater Mannheim! Countdown ... 22. Februar 2018 ...

fedora euDie Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim sind ganz stolz, dass die Uraufführung Dark Spring von Hans Thomalla, die 2019 am Nationaltheater Mannheim Premiere feiern wird, auf der Shortlist für den begehrten FEDORA – GENERALI Preis für Oper steht. Was ist das, werden Sie sich fragen?

Seit 2015 ist das Nationaltheater Mitglied des großen, europäischen Opern- und Ballett-Netzwerks FEDORA – The European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet. FEDORAs jüngstes Projekt FEDORA Platform wurde 2017 von der EU-Kommission zur Förderung im Bereich Creative Europe ausgewählt und erhält für vier Jahre eine Förderung von bis zu zwei Millionen Euro. Zusammen mit 18 weiteren Opern- und Balletthäusern aus 13 Ländern gehört auch die Oper am NTM zu den ausgewählten, geförderten Mitgliedern dieses neuen Projekts. Ziel ist es, aufstrebenden Künsterinnen und Künstlern der Darstellenden Künste eine Plattform zu bieten, auf der sie inhaltlich und künstlerisch interagieren und insbesondere junges Publikum erreichen können. Im Dezember wurde FEDORA Platform den Freunden und Förderern des Nationaltheaters und der Öffentlichkeit anlässlich der Premiere Fidelio am Nationaltheater Mannheim vorgestellt.

Weiterlesen: Mannheim ist Mitglied des europäischen Opern- und Ballett-Netzwerks FEDORA

Sanierung des Nationaltheaters

nationaltheater mannheim.deMannheim. Die Sanierung des Nationaltheaters wird in der Mannheimer Öffentlichkeit diskutiert. Prof. Weizel, der Vorsitzende der Mannheimer Theaterfreunde, hat die Mitglieder im Dezember-Rundschreiben zu einigen Fakten informiert und uns dies zur Verfügung gestellt.

Weiterlesen: Sanierung des Nationaltheaters

Freunde unterwegs in Hamburg und Lübeck

mannheimKulturreise nach Hamburg und Lübeck vom 25.-28.08.2017 – ein Reisebericht

Der August war kein wirklicher Sommermonat, aber kaum hatten wir Lübeck, wo wir die nächsten Tage im 5-Sterne Hotel Radisson Blu Senator - direkt an der Trave - logieren würden, erreicht, strahlte die Sonne. Die Lübecker hatten so etwas die ganzen letzten Monate nicht gehabt.

Weiterlesen: Freunde unterwegs in Hamburg und Lübeck

Mannheim: Der Beginn einer neuen Reihe

wagner-verband-mannheimAm 2. Juli 2017 war es endlich soweit. Die Freunde des Richard Wagner-Verbandes Mannheim-Kurpfalz und die Freunde und Förderer des Mannheimer Nationaltheaters hatten zu ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung -  einer Matinee eingeladen „Musik und Literatur im Theatercafé“.  Monika Kulczinski, Vorsitzende des Wagner-Verbandes, und Prof. Dr. Achim Weizel begrüßten die Gäste im fast völlig gefüllten Theatercafé und eröffneten das Programm.

Die Mitglieder des Opernstudios präsentierten mitreißend und temperamentvoll Beiträge von Kurt Weill bis Mozart und Kalman bis Verdi. Schauspieler Sven Prietz las eine berührende Geschichte von Oscar Wilde. Fritjof von Gagern, Solocellist des Nationaltheaterorchesters, spielte Adagio und Allegro op.70 von Robert Schumann, begleitet von Robin Philips. Den Abschluss gestalteten erneut die Mitglieder des Opernstudios, die die Zuschauer wieder mit ihrer Spielfreude beeindruckten.

Der erste Versuch einer gemeinsamen Veranstaltung der Freunde und Förderer und des Wagner-Verbandes mit einem gemischten Programm wurde von allen Besuchern als außerordentlich geglückt empfunden. Der seit weit über 100 Jahren existierende Mannheimer Wagner-Verband ist einer der größten Ortsgruppen der Welt. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung des Künstlernachwuchses.

Somit gibt es eine gemeinsame Schnittstelle nicht nur bei den Mitgliedern sondern ganz besonders auch bei den geförderten Projekten. Fazit: Die Resonanz der beiden Freundeskreise war überwältigend und damit auch klar, die gemeinsamen Veranstaltungen werden fortgesetzt. 

19. Internationale Schillertage - 16. bis 24. Juni in Mannheim

schillertage2017Zur langjährigen Tradition der Mannheimer Theaterfreunde gehört die Unterstützung der Internationalen Schillertage, die in diesem Jahr vom 16. bis 24. Juni 2017 zum 19. Mal stattfinden unter dem Motto „Nach der Freiheit“. Es erwartet die Besucher u.a. ein Spektrum von Gastspielen, die einen außergewöhnlichen Blick auf Schillers Werk werfen – darunter Maria Stuart (Münchner Kammerspiele sowie Deutsches Nationaltheater Weimar), Wallenstein (Schaubühne Berlin), Wilhelm Tell (Theater Basel/Schauspiel Köln), Je suis Jeanne d’Arc (Berliner Maxim Gorki Theater) sowie Winterreise (Exil Ensemble am Maxim Gorki) und Don Karlos (Hochschule „Ernst Busch“ Berlin). Ergänzt wird dieses Gastspielprogramm durch Calixto Bieitos Die Räuber aus dem Repertoire des Mannheimer Nationaltheaters sowie durch viele ungewöhnliche Sonderformate im Theater und an anderen Orten. Daneben gibt es ein umfangreiches Stipendiatenprogramm mit hochkarätigen Referenten, Podiumsdiskussionen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen im SWR2 Forum und am Ende des Tages eine abendliche Konzertreihe Schill-Out.

Mannheims Freunde und Förderer laden die bundesweiten Theaterfreunde zu 9 aufregenden und spannenden Theatertagen ein. Die beiliegende Broschüre (Klick auf das Titelbild) gibt einen Überblick, was so alles zu erwarten ist. Seien Sie dabei und buchen Sie bald!

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

Freunde unterwegs - eine Reise nach Valencia

valencia-oper2„Freunde unterwegs – mit ArtMaks Kulturreisen. Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde gehören zu den treuen Teilnehmern dieses erfolgreichen Projekts. Eine begeisterte Teilnehmerin aus Mannheim hat uns von der Theaterfahrt nach Valencia (23. bis 27. März 2017) berichtet: „An einem verregneten Donnerstag im März starteten 40 Mannheimer Theaterfreunde auf der Suche nach dem Frühling nach Valencia. Wir kamen bei strahlendem Sonnenschein an. Mit unserer außergewöhnlich kenntnisreichen und charmanten örtlichen Reiseleiterin (gebürtig aus Mannheim) bekamen wir einen ersten Eindruck. Eine sehr gepflegte, wunderschöne Stadt mit maurischen, römischen und gotischen Einflüssen. Besonders beeindruckend ist die moderne Architektur des valencianischen Architekten Santiago Calatrava, der das Opernhaus im Stil eines modernen mittelalterlichen Helmes konstruiert hat. Einzigartig ist der nach der Umleitung des Flusses Turia benannte Park, der sich über 10 km durch die Stadt schlängelt.

Die beiden Ausflüge nach Xativa und Saguno vermittelten einen Eindruck der Umgebung und der reichen Kultur der autonomen Provinz Valencia, in der die Borgia eine zentrale Rolle spielten. Wir lernten eine hervorragende spanische Küche bei zwei gemeinsamen Essen in einem landestypischen Restaurant und im Yachtclub kennen. Auch die zahlreichen Tapas-Bars in der Innenstadt waren nicht zu verachten.

Da unser Hauptreisegrund immer die Opernaufführungen sind, wurden wir hier reich belohnt: Am 2. Tag mit einem Privatkonzert von drei jungen Stipendiaten des Centre Placido Domingo auf einer Probebühne des Opernhauses. Absolutes Highlight war die Premiere der selten gespielten Donizetti-Oper „Lucrecia Borgia“, die natürlich wegen der Einflüsse der Borgia beinahe ein extra für diese Stadt geschriebenes Werk darstellt. Die Sänger, das Orchester und die Inszenierung wurden begeistert aufgenommen.

Nach fünf Tagen fiel der Abschied schwer und so mancher wollte ganz sicher wiederkommen."

Freunde unterwegs - die aktuellen Flyer

flyer-unterwegs-titelBekanntlich lieben Theaterfreunde Theaterreisen zu anderen Theatern im In- und Ausland. Die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde haben mit ArtMaks Kulturreisen einen kompetenten Partner gefunden. Die Reisen starten direkt am Theater. So werden die Mannheimer Freunde von Frau Oser begleitet, allen bekannt von der Info-Theke im Nationaltheater Mannheim oder von Bianca Hambusch, einer NThusiastin (Junge Freunde Nationaltheater) oder von Herrn Petrov (ArtMaks). Vermutlich ist es dieses persönliche Flair, das die Theaterreisen so beliebt macht. Anregungen und Wünsche von den Freunden zu bestimmten Aufführungen oder Theatern werden berücksichtigt, beliebte Theaterziele werden gerne wiederholt.

Und ja – mitreisen kann jeder ... Informationen zur Anmeldung finden Sie im Flyer!

Der zweite Flyer zeigt das Programm vom Februar - und zwar hier

"Hausbesuch" mit Ulla Hofmann

„Hausbesuch“ - eine neue Reihe am Mannheimer Nationaltheater


1957 mit Auto Menschenschlange vorm TheaterIm Rahmen des 60jährigen Jubiläums des Mannheimer Theaterneubaus hatte der Geschäftsführende Intendant Dr. Ralf Klöter Ulla Hofmann als Zeitzeugin zum Gespräch über das Theater der 50er Jahre gebeten. Mit Temperament, Engagement und bewundernswertem Gedächtnis berichtete die überzeugte Mannheimerin und stellvertretende Vorsitzende der Freunde und Förderer aus der Geschichte Mannheims und des Theaters. Heute kaum mehr vorstellbar waren die Zustände zu Kriegsende und der unmittelbaren Nachkriegszeit mit bedrückender Wohnungs- und Ernährungssituation und teilweise auch Bedrohung von Leib und Leben. Die Wiedereröffnung des Theaters nach Kriegsende auf der winzigen (Behelfs-)Bühne des ehemaligen Kinos Schauburg mit „Don Carlos“ war hier auf kulturellem Gebiet der Beginn einer neuen Zeit mit neuen Hoffnungen und Ideen. „Die Aussicht auf Theater – das war für uns die ganz große Befreiung“ so erzählt sie auch heute noch ganz bewegt, „Don Carlos“ – es war unsere Begegnung mit Freiheit!“

Ausführlich ging sie auf die Gründung des Theaterfördervereins ein. Der „Aufschrei in der Bevölkerung“ gegen eine Fusion der Theater von Heidelberg und Mannheim (wie es den Stadträten 1950 vorschwebte) sowie die Mobilisation der Bevölkerung für einen Neubau des Theaters, die mit Tombola und Ochs am Spieß bis heute unvergessen sind, waren Aktivitäten, die den neugegründeten Verein in der Bevölkerung bekannt machten. Grundsteinlegung wie Einweihung seien „ein Volksfest“ gewesen. Zur Eröffnung im Januar 1957 habe man im großen Haus den „Freischütz“ sage und schreibe an drei Abenden hintereinander gespielt – für die Bauarbeiter, dann für die Honoratioren, dann für die Abonnenten. Das kleine Haus wurde mit „Die Räuber“ in der Inszenierung von Piscator eröffnet – in Erinnerung an die legendäre Mannheimer Uraufführung von 1782.

Ausdrucksvoll schilderte Ulla Hofmann die in den folgenden Jahren stattgefunden Begegnungen mit Stücken („als die Bühnenbilder noch schön, noch üppig waren“), Inszenierungen (Piscator), Schauspielern (Gründgens, Quadflieg), Personen der Zeitgeschichte (z.B. die Begum). Eine unvergessliche, persönliche Begegnung fand statt mit dem späteren Ehrenmitglied des Nationaltheaters Willy Birgel, der mit dem Zuckmayer Stück „Des Teufels General“ in Mannheim gastierte. Der Abend zeigte deutlich, dass Ulla Hofmann neben ihrer verantwortungsvollen Aufgabe als Wirtschaftsredakteurin der FAZ über Jahrzehnte mit wachem Blick aber auch mit kritischen Anmerkungen das Mannheimer Nationaltheater begleitet hat. Für sie, wie für viele Mannheimer ist es ein Teil ihres Lebens, ein Bestandteil der Stadt für den sie sich, in den letzten Jahrzehnten als Mitglied des Vorstandes der Freunde mit dem sprichwörtlichen Herzblut einsetzt.

60 Jahre NTM am Goetheplatz - 13. Januar 2017 Jubiläumsfest

nationaltheater19571957 : Vor 60 Jahren am 13. Januar 1957 wurde der Neubau des Mies-van-der-Rohe Schülers Gerhard Weber am Goetheplatz eingeweiht. Im Opernhaus wurde Webers „Der Freischütz" gegeben in Erinnerung an die letzte Vorstellung vom „Freischütz" im alten Haus unmittelbar vor dem großen Bombenangriff im September 1943 - fast wie durch ein Wunder konnte das Publikum damals das Theater unmittelbar nach dem letzten Applaus unbeschadet verlassen. Im Schauspielhaus standen Schillers „Die Räuber" in der Inszenierung von Erwin Piscator auf dem Programm, in Erinnerung an die legendäre Uraufführung von 1782 - seinerzeit in Anwesenheit des Dichters, die den Ruhm der Schillerbühne begründete.

 

Spannend aus heutiger Sicht ist der Artikel "Unsere modernste Bühne - das neue Mannheimer Nationaltheater Leistung und Gefahr" von Johannes Jacobi vom 24. Januar 1957, den wir im Zeit online Archiv gefunden haben. http://www.zeit.de/1957/04/unsere-modernste-buehne

 

Wie lässt sich die Geschichte des Nationaltheaters so erzählen, dass sich Wissen über die Vergangenheit in einen produktiven Zusammenhang mit zukünftigen Entwicklungen setzen lässt? Ein mehrperspektivischer Ansatz fragt nach einem differenzierten Geschichtsverständnis unseres Mannheimer Hauses und seinen kulturpolitischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Weiterlesen: 60 Jahre NTM am Goetheplatz - 13. Januar 2017 Jubiläumsfest

Musiktheaterfestival "Happy New Ears" begeisterte kleine und große Zuschauer in Mannheim

happynewyearEine Zusammenfassung: Mehr als 200 europäische Künstler, 170 internationale Kongressteilnehmer und mehr als 5100 Besucher beschenkten die Junge Oper des Nationaltheaters Mannheim zu ihrem zehnjährigen Bestehen mit einem bunten Fest der Klänge. Schon bei der Eröffnung waren die Freunde und Förderer des Nationaltheaters zahlreich vertreten und bewunderten die Klang-Installation im Unteren Foyer sowie am Abend das Gastspiel aus Stockholm mit Don Juan, einer ganz tollen Variante des Mozartschen Don Giovanni – für junges Publikum mit großartiger Besetzung im Opernhaus.

Acht Tage lang wimmelte es von Kindern, Jugendlichen, Studenten, gut gelaunten Erwachsenen, die begeistert zu den verschiedenen Spielstätten pilgerten und immer wieder großartige Aufführungen und Klangperformances erlebten und mit den Stipendiaten, den Kongressteilnehmern von nah und fern ins Gespräch kamen und dank »Happy New Ears. Musiktheater für junges Publikum« mit Bewusstsein ein neues Klangerlebnis kennenlernten. Junges Publikum bedeutete alle Alterstufen – angefangen von Babys, die sprachlos und dann glucksend Musik machten oder Kindergartenkinder, die mit offenen Ohren Klangwelten und wunderschönen Stimmen begeistert lauschten. Immer wieder war die Überraschung groß, mit welch aufmerksamen Zuhören und dann Begeisterung die Aufführungen angenommen wurden.

 

Begleitet wurde das Festival von einem dreitägigen internationalen Kongress des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland. 170 praktizierende und angehende Künstler aus Komposition, Libretto, Musik, Gesang, Regie, Dramaturgie und Bildender Kunst sowie Kollegen und Studierende aus Lehre, Forschung, Kunstvermittlung und -förderung waren dazu eingeladen, Fragen, Positionen und Diskurse zu aktuellen Entwicklungen, Zugängen und Ästhetiken im Musiktheater für junges Publikum in den Mittelpunkt einer praxisorientierten Begegnung zu rücken.

 

Rund 31 Vorstellungen, der Internationale Kongress, drei »Hörbars«, das Stipendiatenprogramm und das kulturjournalistische Nachwuchsprojekt »Gustav« sowie über 20 Workshops für Familien und Schulklassen in der audiovisuellen Installation »Klang Spiel Platz« lockten Besucher zu immer rappelvollen Veranstaltungen. Die künstlerische Leitung hatte Andrea Gronemeyer. Das Kuratorium bestand aus Ina Karr (Staatstheater Mainz), Prof. Dr. Klaus-Peter Kehr (Mitbegründer Junge Oper, ehemaliger Intendant Oper Nationaltheater Mannheim), Albrecht Puhlmann (Intendant Oper Nationaltheater Mannheim) und Andrea Gronemeyer (Intendantin Junges Nationaltheater Mannheim).

 

Andrea Gronemeyer zeigte sich überwältigt von der Resonanz des Publikums und der Neugierde des Mannheimer Publikums - Kinder, Familien, Theaterfreunde, Schüler, Studenten - sich auf Projekte aus Schweden, Belgien, Frankreich, Norwegen, Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden einzulassen: „Wir wurden beschenkt mit neuen und berührenden Musiktheateraufführungen und Performances, mit konstruktiven Debatten und unerwarteten Begegnungen. Das alles wird in unsere weitere Arbeit für Mannheim einfließen."

 

Theresia Bauer, die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, beglückwünschte die Junge Oper zum zehnten Geburtstag und betonte in ihrem Schreiben zur Eröffnung die künstlerische Vielschichtigkeit des Festival-Programms: „Nichts ist für die Künste und die Wissenschaften so erfrischend und belebend wie der Gedankenaustausch – zumal über nationale Grenzen hinweg."

Unterstützt wird die „Junge Oper" u.a. von der Stiftung Nationaltheater - gegründet von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters.

www.nationaltheater-mannheim.de

 

Freunde unterwegs - eine Nachlese zur Theaterreise in Belarus

FREUNDE UNTERWEGS – Mannheimer und Braunschweiger Theaterfreunde in Belarus (Weißrussland)
bolschoi-minsktDass eine Reise Horizonte öffnet und Kulturbrücken bildet, hat die Woche vom 19. bis 26. Juni nach Belarus gezeigt. Bianca Hambusch, Mitglied der Mannheimer NThusiasten (Junge Freunde im Kreis der Freunde und Förderer des Nationaltheaters Mannheim), berichtet von den Eindrücken und Erlebnissen, die sie mit den Theaterfreunden unterwegs gewonnen hat.
Am Tag der Anreise wurde beim gemeinsamen Abendessen der Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde bereits deutlich, wie sehr sie den Austausch durch die Kooperation mit ArtMaks Kulturreisen genießen. Bekannte tauschten sich gleich aus, andere kamen sich bei typisch weißrussischen Speisen und Getränken schnell näher.
Die Woche begann mit der Stadt- und Kulturgeschichte von Minsk, der Hauptstadt von Belarus. Barocke Gotteshäuser aus Zeiten des polnisch-litauischen Doppelstaates vereinen sich hier eindrucksvoll mit sowjetischen Prachtbauten entlang der Boulevards und zeitgenössischer Architektur, die im Rahmen der Eishockey-Weltmeisterschaft von 2014 errichtet wurde. Einblicke in die Kulturgeschichte wurden durch den Besuch der Nationalbibliothek, des Kunstmuseums, der Markthalle und Einkaufszentren gegeben.
Abends stand der Besuch des Bolschoi Theaters auf dem Programm. Am ersten Abend wurde das Ballettstück „Don Quixote" von Ludwig Minkus besucht. Das Stück, musikalisch geleitet von Nikolai Kolyadko und choreographiert von Valentin Elizariev, wurde fast nach jeder Szene applaudiert. Begeistert unterhielten sich die Theaterfreunde in den zwei Pausen über das Ballettensemble und die glamouröse Inszenierung. Verwöhnt von guten Sängern der heimischen Theaterhäuser konnte am Folgeabend Georges Bizets Oper „Carmen" unter der musikalischen Leitung von Andrey Galanov nicht ganz überzeugen. Umso mehr wurde die fulminante Inszenierung von Galina Galkovskaya genossen und erneut das glanzvolle Treiben in den Pausen bestaunt.
Von Minsk aus folgte ein Tagesausflug zu den Kulturdenkmälern des „Goldenen Zeitalters" der weißrussischen Geschichte, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind: das Wehrschloss Mir sowie Schloss und Park von Nesvizh. Das herzliche Abendessen mit Verkostung eines Wodkas aus hauseigener Destillerie auf einem Gutshof rundete den eindrucksvollen Tag entspannt ab.
Auf dem Weg nach Witebsk wurde die Gedenkstätte Chatyn besichtigt, auf die eine Ruhepause im Nationalpark Berezinskij Zapovednik folgte. Die umliegenden Seen führte den Besuchern das liebevoll genannte „Land der tausend Augen" näher. Im sommerlich warmen Witebsk erlebten die Theaterfreunde selbständig am Abend wundervolle Begegnungen mit weltoffenen und herzlichen Menschen, sei es im Restaurant oder unterwegs in der Stadt.
Im Verlauf der Stadterkundung von Witebsk konnte die Einweihung der Marc Chagall Straße bestaunt werden. Im Wohnhaus des Malers wurde am Nachmittag ein Einblick in das Leben des Künstlers sowie der Gesellschaft seiner Zeit gegeben. Nach einem weiteren gemeinsamen Abendessen überraschte der Leiter von ArtMaks Kulturreisen, Andrei Petrov, die Braunschweiger und Mannheimer Theaterfreunde mit einem weiteren Insider-Highlight seiner Heimat durch ein privates Balalaika-Konzert im Theater.
Abgerundet wurde die Reise durch einen Besuch der Museumsstadt Polozk sowie ein Orgelkonzert in der Sophien-Kathedrale. Erneut wurden alle Sinne bedient, indem ein Menü am Abend die Reise abrundete. Dank einer Feierlichkeit in Witebsk fand am Abend sogar noch ein Feuerwerk statt, das eine unglaublich eindrucksvolle, herzliche und prägende Kulturreise abschloss.
Die Theaterfreunde fassten die Reise durch folgendes Zitat zusammen: „Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise. Höchste Zeit ist's – reise, reise!" Und deshalb wird aufgrund großer Begeisterung und auf Hinweise der Reiseteilnehmer, dass dieses Reiseziel unbedingt wieder ins Programm Einzug halten sollte, von ArtMaks den Theaterfreunden im Juni 2017 erneut eine Reise nach Belarus angeboten.

Happy New Ears - Musiktheater für junges Publikum - Europäisches Festival & Internationaler Kongress 20.-27.11.2016 am Nationaltheater Mannheim

happy-new-earsDie Junge Oper am Nationaltheater Mannheim feiert ihr 10-jähriges Bestehen vom 20.-27.11.2016 mit einem europäischen Festival des Musiktheaters für junges Publikum. Bei Happy New Ears sind an acht Tagen 14 herausragende Compagnien und Theater aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Schweden und Norwegen in Mannheim zu Gast und präsentieren eine Woche lang einen spannenden Blick auf die verschiedensten Facetten und Entwicklungen im zeitgenössischen Musiktheater für Kinder und Jugendliche. Einen Schwerpunkt des Programms bildet das Theater für die Allerkleinsten. In Übergängen zu Bildender Kunst, zum Figuren- und Tanztheater entstehen hier ganz neue Theaterformen, die an die Ursprünge ritueller Kunsterfahrung anknüpfen und auch Erwachsene in ihren Bann ziehen. Beinahe alle Stücke kommen ohne Übersetzung und Übertitel aus, denn die Sprache der Musik schlägt Brücken über die Grenzen der Nationen, der Kulturen und der Generationen.


Angeschlossen an das Festival ist ein internationaler Kongress, der die Fachwelt zu ästhetischen und pädagogischen Fragestellungen versammelt. Außerdem laden die Junge Oper und ihre musikalischen Gäste an drei Abenden mit den Hörbars zu verschiedenen Klang-Performances an verschiedenen Locations zu einem stimmungsvollen Ausklang des Tages ein.


Eröffnet wird das Festival am 20.11. um 17.30 Uhr mit einem Festakt im Unteren Foyer des Opernhauses und der Einweihung des »Klang Spiel Platz«, einer Installation aus phantastischen, teils begehbaren instrumentalen Objekten, die von Schülern der Mannheimer Diesterwegschule und Künstlern der Jungen Oper zum Klingen gebracht wird. Mit Mein Bruder Don Juan (Min bror är Don Juan), einer sehr heutigen und unkonventionellen Sicht auf Don Giovannis Abenteuer, eröffnet dann um 19.00 Uhr die Königliche Oper Stockholm das Festival im Opernhaus des Nationaltheaters.

 

»HAPPY NEW EARS - Musiktheater für junges Publikum« ist eine Veranstaltung des Nationaltheater Mannheim (Europäisches Festival) und des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland (Internationaler Kongress), gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
Mit freundlicher Unterstützung durch den Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg, die Stiftung Nationaltheater Mannheim und die Karin und Carl-Heinrich Esser Stiftung

 

Kartentelefon 0621 1680 302
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link zur Festivalwebsite: www.nationaltheater-mannheim.de

Den Flyer dazu gibt es hier zum Download als pdf-Datei.

Die Hausautoren am Nationaltheater - ein besonderes Projekt der Mannheimer Theaterfreunde

staffeluebergabeWie so vieles in Mannheim hat auch die Institution des Hausautors eine große Vorgeschichte: Friedrich Schiller war Mannheims erster – und lange Zeit einziger – Hausautor. Heute wie damals gehörte die Unterkunft dazu. Schillers Wohnhaus, im Hinterhof eines Barockhauses (unweit vom im Krieg zerstörten Theater) heute Museum, beherbergt eine „innovativ, multimedial gestützte Darstellung von Schillers Jahren in Mannheim" sowie ein Appartement für Schiller-Stipendiaten (nicht zu verwechseln mit den Hausautoren).

 

Der erste Hausautor ... 1783-1784
Nach der Uraufführung der „Räuber", die am 13. Januar 1782 im Mannheimer Nationaltheater mit ungeheurem Beifall und Jubel aufgenommen worden war, verpflichtete Intendant Freiherr von Dalberg den jungen Schiller als Theaterdichter. Das Engagement lief vom 1. September 1783 bis zum 31. August 1784. Für das bescheidene Jahresgehalt von 300 Gulden sollte Schiller innerhalb dieser zwölf Monate drei Stücke liefern. Harte Bedingungen für einen 23-Jährigen! Er hatte „Die Verschwörung des Fiesco zu Genua" bereits fertig gestellt, als der Vertrag in Kraft trat. Dalberg hatte das Stück jedoch abgelehnt, nachdem Schiller es in seiner schwäbelnden Aussprache vorgelesen hatte. Erst der Einspruch des großen Schauspielers August Wilhelm Iffland, der den Text abends noch einmal alleine las und für gut befand, führte dazu, dass Schiller das republikanische Trauerspiel überarbeitete und auf Wunsch Dalbergs mit einem versöhnlichen Schluss versah. Dennoch war die Mannheimer Aufführung des Fiesco im Januar 1784 ein „Fiasco". Ganz anders die umjubelte Aufnahme der „Luise Millerin" im April 1784, die auf Vorschlag von Iffland den Titel „Kabale und Liebe" erhielt. Schiller arbeitetet noch am „Don Karlos" und hielt als Mitglied der Kurpfälzischen deutschen Gesellschaft im Juni 1784 seine berühmte Rede „Was kann eine gute stehende Schaubühne eigentlich wirken", als sein Vertrag auslief und nicht verlängert wurde.
Schiller fand sich schlecht behandelt und verhöhnt, als er im April 1785 Mannheim entnervt, gesundheitlich angeschlagen und am Rande des finanziellen Ruins verließ.

 

... und heute ... seit 1996
Im Unterschied zu Schiller geht es den heutigen Hausautoren prächtig. Sie erhalten ein einjähriges Stipendium plus Unterkunft, finanziert von den Freunden und Förderern des Nationaltheaters. Sie müssen nicht wie Schiller ein „Pensum" an Dramen erfüllen, doch erwartet man ein aktives sich Einbringen ... auch mit einem Stück, das dann zur Uraufführung kommt.
Seit 1996 ermöglichen die Freunde den Aufenthalt. Wenn man sich die mittlerweile 20 Namen der Hausautoren anschaut, ist man überrascht, welch große Namen darunter zu finden sind. Die Freunde Nationaltheater unterhalten eine eigene Seite auf ihrer Homepage als Dokumentation zu dem jeweiligen Hausautor.


Vor wenigen Tagen am 2. Juli fand die Staffelübergabe von Thomas Köck (2015/16) an Akin E. Sipal 2016/17) statt. Von Thomas Köck wurde nicht nur „jenseits von fukuyama" im Studio aufgeführt, sondern er unterhielt auch einen eigenen monatlichen Salon mit Gästen. Ein speziell für Mannheim geschriebenes Werk kommt zum Ende der nächsten Spielzeit zur Uraufführung. Mit „Santa Monica", dass seit dem 1. März 2015 auf dem Spielplan steht, hat sich Akin E. Sipal bereits eine Fan-Gemeinschaft aufgebaut. Gleich zu Anfang der neuen Spielzeit kommt sein neues Stück „Kalami Beach" zur Uraufführung. Die Freunde sind gespannt, was er sich sonst noch so für sein Mannheimer Publikum einfallen lässt.

 

Die Freunde und Förderer unterstützen diese Institution Jahr für Jahr mit großer Freude.

http://www.freunde.nationaltheater.de/hausautoren-nationaltheater.html

 

MELDUNGEN VON MUTHEA

MUTHEA Nachrichten: Neues Mitglied: Putbus

putbus logo breitDie MUTHEA-Familie wächst weiter: Als neues Mitglied ist ab dem 1. Januar 2023 der Förderverein Theater Putbus Mitglied bei MUTHEA. Wir heißen auf diesem Weg die Theaterfreunde von der Insel Rügen herzlich willkommen.

MUTHEA Nachrichten: DAKU: Digitaler Werkzeugkasten wurde aktualisiert

daku logo randlosDie Webseite der DAKU-Initiative „Digitaler Werkzeugkasten für Kulturfördervereine", auf der digitale Instrumente zur Erleichterung der Vereinsarbeit vorgestellt werden, wurde jüngst aktualisiert und bietet nun noch weitere hilfreiche Informationen.

Schauen Sie gerne einmal rein! 

Jahresbericht MUTHEA Vorstand: Jahresbericht 2021/2022

MUTHEA Logo kompaktZur Mitgliederversammlung am 23. Oktober 2022 in Paderborn hat Katrin Lorbeer den Jahresbericht des Vorstands vorgestellt. Sie können ihn hier nachlesen und so die Arbeit von MUTHEA verfolgen.

weiterlesen

Weitere Meldungen von MUTHEA finden Sie hier im Überblick

MELDUNGEN AUS UNSEREN MITGLIEDSGESELLSCHAFTEN

Die Mitgliedsgesellschaften von MUTHEA berichten regelmäßig von ihrer Arbeit. Sie finden diese Nachrichten hier im Überblick.

Top