Bühnenpreis des Fördervereins Musiktheater im Revier

2022 11 buhnenpreis fmt28 kleinDie schönste Nachricht ist sicher, dass diese Spielzeit bislang nicht von Corona unterbrochen wurde. Für den Förderverein im Revier gab es im November eine Premiere mit der Verleihung des Bühnenpreises in einer eigenständigen Veranstaltung.

Bühnenpreis 2021/22 für „Madame Butterfly“ 

Erst zum 2. Mal wurde der Bühnenpreis des Fördervereins Musiktheater im Revier verliehen. Ein junger Preis, aber längst überfällig! „Wir wollen nicht nur einmal im Jahr eine stolze Fördersumme überreichen, sondern auch einmal in der Spielzeit eine Lieblingsproduktion ehren“, betont fmt-Vorsitzende Christiane Wilke. „Diese Auszeichnung betrifft das ganze Haus und die vielen an der Produktion Beteiligten  und das macht sie für uns wertvoll“, freut sich Generalintendant Professor Michael Schulz. 

Die 1.000 Mitglieder des Vereins konnten aus 9 Produktionen der Spielzeit 21/22 ihren Favoriten wählen. Es ging um den persönlichen Gesamteindruck eines Werkes, alles das, was einen Musiktheaterbesuch unvergesslich macht. Fmt-Mitglieder sind als häufig langjährige Opernbesucher eine kompetente Jury.

Feierlich und auch etwas rührend ging es am Spätnachmittag des 15. November im Foyer des Musiktheaters zu, als der Preis für die beliebte Puccini-Oper „Madame Butterfly“ überreicht wurde. Sie waren eigens angereist: die Regisseurin Gabriele Rech, die Sopranistin Ilja Papandreou und Noriko Ogawa Yatake und freuten sich über ein Wiedersehen mit dem musikalischen Leiter der Produktion Giuliano Betta. Es war den Künstlern anzumerken, wie sehr sie jetzt noch die gemeinsame „Madame Butterfly“-Zeit verbindet. Seine Lieblingsarie begleitete Giuliano Betta am Flügel und Ilja Papandreou wurde wieder ganz Cio-Cio San, die zauberhafte, sehnsüchtige Butterfly, die in dieser Inszenierung nicht nur Opfer sein darf ... Im Gespräch mit fmt-Geschäftsführerin Ursula Rehrmann und Schatzmeister Kurt Limberg erfuhren die Besucher, wie außergewöhnlich beglückend die Arbeit für diese Produktion verlaufen ist. „Ich kann mir keine andere Butterfly mehr für mich vorstellen, als diese“, schwärmte Ilja Papandreou.

Wie schon beim 1. Bühnenpreis wurde auch dieses Mal wieder eine Bühnenpreis-Weinedition überreicht: Die Preisträger erhielten eine mit besonderen Butterfly-Etikett versehene Weinflasche. Nadja Schröder-Tiegs, stellvertretende fmt-Vorsitzende befragte Sebastian Schiller, MiR-Ensemblemitglied, wie es dazu kam, dass er die grafische Gestaltung übernommen hat. Und so erfuhren die Besucher noch so einiges, was über den Bühnenpreis hinausging. Bei der anschließenden Verkostung des Weins und Gesprächen zwischen Besuchern und Künstlern fand der Abend einen geselligen Ausklang. Der Bühnenpreis wird zu einer neuen fmt-Tradition.

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