MUTHEA e.V.

Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften

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MUTHEA, gegründet 1998, ist ein eingetragener Verein mit dem Status der Gemeinnützigkeit.

   MUTHEA leistet einen Beitrag zur öffentlichen Transparenz der Arbeit der deutschen Musik- und Theater-Fördergesellschaften.

   MUTHEA unterstützt und fördert das bürgerschaftliche Engagement auf einem bedeutenden Gebiet der deutschen Kulturlandschaft.

 

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Einladung nach Gelsenkirchen


Jens Wortmann - Mittwoch, 25. Mai 2016

Gelsenkirchen1Zum Jahrestreffen 2017 laden die Freunde des Musiktheaters im Revier aus Gelsenkirchen ein. Zum Abschluss der diesjährigen MV hat der Vorsitzende Herr Dr. Rezori die Gesellschaft und das Theater vorgestellt. Offen ist jedoch noch der Termin. Nachdem sich im letzten Jahr eine große Mehrheit für den Termin über Himmelfahrt ausgesprochen hatte, war die Beteiligung an genau diesem Termin etwas zurückhaltend. Darum wurde einstimmig beschlossen, unsere Mitglieder zu befragen, welcher der folgenden Termine für 2017 bevorzugt wird. Das Ergebnis der Befragung wird hier ab Ende Juni 2016 veröffentlicht.

Eindrücke unserer Mitglieder zum Jahrestreffen


Redaktionsteam - Montag, 16. Mai 2016

Roland Schinko (Eisleben): Gedanken zur MUTHEA Tagung in Augsburg, Mai 2016
„Es fällt mir schwer, meine Eindrücke von der MUTHEA Tagung in 2 Sätzen zu schildern.
Ich möchte mich zunächst bei den Augsburger Theaterfreunden für die hervorragende Organisation und Gastfreundschaft bedanken. Wir haben in den 3 Tagen ein umfassendes Bild von der wunderbaren Stadt bekommen und auch hautnah die unterschiedlichen Standpunkte bezüglich der Theatersanierung kennengelernt.
Es ist schon erstaunlich, wie weit die Meinungen in der Gesellschaft auseinander liegen.
Deutschlandweit gehen die Bürger auf die Straße, um für den Erhalt ihrer Theater zu kämpfen und in Augsburg regt sich massiver Widerstand gegen die Sanierung ihres Theaters. Die Jahreshauptversammlung hat wie jedes Jahr auch dieses Mal wieder gezeigt, wie vielfältig die Meinungen der Theaterfreunde sind, wie unterschiedlich die Politiker mit der Kultur umgehen und wie unterschiedliche Erfahrungen den Horizont der Mitglieder erweitert. Besonders lobend hervorheben möchte ich den Impulsvortrag von Frau Lorbeer (Badisches Staatstheater Karlsruhe), der sehr informativ und richtungsweisend für die Arbeit der Fördervereine war.
Ich wünschte mir, dass die Anzahl der Mitglieder steigt, dazu werde ich die umliegenden Theater in Sachsen-Anhalt demnächst anschreiben und einen Flyer der MUTHEA beilegen.
Nach einer solch gelungenen Veranstaltung in Augsburg freue ich mich schon heute auf 2017 in Gelsenkirchen."


Beate Kirchner (Braunschweig): „Die Mitgliederversammlung wurde zügig durchgeführt. Besonders gefiel mir die kompakte Darstellung des Karlsruher Fördervereins, die uns Braunschweigern wertvolle Anregungen geben kann, und die bildhafte, Neugier machende Einladung nach Gelsenkirchen zum nächsten MUTHEA-Treffen."


Rudolf Rezori (Gelsenkirchen): „Beste Organisation, hoher Informationsgrad, sehr nette persönliche Kontakte und ein ausgewogenes Begleitprogramm. Teilnahme dieser Treffen: sehr empfehlenswert."


Michael Jungrichter (Schwerin): „Die Tagung in Augsburg gab wieder eine sehr gute Gelegenheiten, Erfahrungen bei der Vereinsarbeit auszutauschen und sich durch Beispiele anregen zu lassen."


Karl-Heinz Walther (Gera): "Augsburg bot als Stadt mit seinen imposanten Gebäuden, Kirchen und Museen einen beeindruckenden Hintergrund für das Jahrestreffen der MUTHEA. Dazu kam die akribische Vorbereitung des Treffens durch die Theaterfreunde Augsburg, so dass es nur ein Erfolg werden konnte. Herzlichen Dank für diese Tage!
Wie stets, fand auch in Augsburg ein intensiver Erfahrungsaustausch in Einzelgesprächen, auf der Tagung und zur Podiumsdiskussion statt. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie unterschiedlich die Arbeit in den Gesellschaften gestaltet wird. Sehr informativ war u. a. der Vortrag von Frau Lorbeer aus Karlsruhe. Ihr kann man nur wünschen, dass der Kampf gegen finanzielle Kürzungen erfolgreich bewältigt wird.
Deprimierend, die Situation in Augsburg selbst, wo Stimmen für ein Bürgerbegehr gegen die...


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Podiumsdiskussion zum Thema "Sanierung - eine Stadt bekennt sich zu ihrem Theater"


CL - Freitag, 13. Mai 2016

vottelerSympathische Begrüßung durch die Intendantin Irene Votteler, die im Anschluss bei der Diskussion familiär bedingt nicht teilnehmen konnte. André Bücker übernahm ihre Rolle als designierter Nachfolger.

Podiumsteilnehmer:

Moderation Rüdiger Heinze (Augsburger Allgemeine Zeitung, Theater und Bildende Kunst)

André Bücker (designierter Intendant ab 2017/18)

Thomas Weitzel (Kulturreferent der Stadt Augsburg)

Bernhard Krumrey (Vorsitzender MUTHEA / Theaterfreunde Kiel))

Ralf D. Neuburger (Vorsitzender der Theaterfreunde Augsburg)

 

Es fehlte auf dem Podium ein Sanierungsgegner – die geplante Teilnahme wurde kurzfristig abgesagt. Nur wenige Tage später fand eine Podiumsdiskussion - anstelle von Herrn Bücker mit Irene Votteler in Anwesenheit eines Sanierungsgegners auf dem Podium - statt, zu der 400 (!) Zuschauer kamen und es, wie wir der Presse entnehmen konnten, sehr turbulent zuging.

Und wie Sie alle wissen, hat sich nach dieser zweiten Podiumsdiskussion die Situation dramatisch gewendet. Der Brandschutz hat am Tag darauf unmissverständlich zu verstehen gegeben: „So kann es nicht weitergehen!“ Das Theater schließt seine Pforten am 20. Juni – am 19. Juni gibt es eine letzte Vorstellung im großen Haus mit DER LIEBESTRANK und das war’s!

http://www.theater-augsburg.de/content.php?nav=192&sub=211&/Theatersanierung/Aktuelles.html

 

Zur Sanierung - ein Kommentar unseres Mitglieds Roland Schinko aus Eisleben


Roland Schinko - Donnerstag, 12. Mai 2016

In den drei Tagen haben wir hautnah die unterschiedlichen Standpunkte bezüglich der Theatersanierung kennengelernt. Ich möchte mich zu der Diskussion um die Sanierung des Augsburger Theaters ebenfalls äußern. Am Sonntagmorgen fand im kleinen Kreis von Theaterfreunden eine Besichtigung des Theaters vom Keller bis unter das Dach unter fachkundiger Führung des Geschäftsführers des Orchesters statt, die eine nachhaltige Wirkung bei mir hinterlassen hat. Dazu muss ich voranstellen, dass niemand wusste, dass ich beruflich in der DDR 24 Jahre als Prüfingenieur der Staatlichen Bauaufsicht für Gesellschafts- und Industriebauten tätig war und seit der Wende 12 Jahre als Amtsleiter im Bauordnungsamt der Kreisverwaltung Eisleben gearbeitet habe.

 

Mir war nach den ersten Minuten im Hause klar, dass der Betrieb des Hauses derzeit ein riskanter Tanz auf dem Vulkan ist. Alle 4 Hauptbereiche Standsicherheit, Brandschutz, Funktionalität und Arbeitsschutz sind nicht mehr mit bestehenden Vorschriften konform und verstoßen sträflich gegen elementare Gesetze. Eine sofortige Schließung wäre die einzige Konsequenz.

 

Die Bauordnungsbehörde und die Feuerwehr sehen offenen Auges einer Gefahr zu, die im Brandfalle verheerende Folgen hätte.

 

Je später mit der Sanierung begonnen wird, umso teurer wird das Vorhaben.Die folgenden Generationen werden es den Augsburgern danken, wenn heute mutig mit der Sanierung begonnen würde und nach 60 Jahren Dauerbetrieb nun endlich ein zukunftsweisendes modernes Theater den Augsburgern und der Region zur Freude und Erbauung zur Verfügung stünde.

 

Ein Rundgang hinter die Kulissen zum Thema Sanierung mit dem Orchester-Geschäftsführer Sigurd Emme


CL - Mittwoch, 11. Mai 2016

fundusIn 90 Minuten ging es treppauf, treppab, durch schmale Gänge, winkelige Pfade, hinauf, hinunter ... nichts für Angsthasen ... wer kennt es nicht von anderen Bühnen, aber hier war es doch eben anders. Sigurd Emme, mit ganzem Herzen Theatermann, hat uns die vielen Problemstellen gezeigt. Zum Abschluss führte er uns auf die Bühne, wo eben für die Abendvorstellung aufgebaut wurde, wir waren immer wieder sprachlos.

Alle, die dabei waren (Altenburg, Augsburg, Eisleben, Göttingen, Mannheim, München), haben schnell erkannt, dass es zum Schaden des Theaters ist, wenn die Sanierung immer weiter hinausgezögert wird. Nach außen - Foyer, Zuschauerraum und vieles mehr wirken auf den ersten Moment durchaus sehr gepflegt, doch sieht man all zu schnell, dass es dahinter bröckelt und bröselt und undicht ist ... der Schein trügt.

Wie wir in den letzten Tagen der Presse entnehmen konnten, drängt der Brandschutz auf schnelle Entscheidungen und droht mit Schließung, wenn nicht sehr bald gehandelt wird.

 

Ein Besuch in der Augsburger Puppenkiste


cl - Dienstag, 10. Mai 2016

Zu einem Jahrestreffen in Augsburg gehört auch ein Besuch in der Puppenkiste – dies wurde uns schon ganz zu Anfang bei der Planung vermittelt. Also gut! Ein gemeinsamer Spazierweg mit den Augsburger Gastgebern führte uns durch mittlerweile viele vertraute Gassen und an Kirchen vorbei, die die Partner bereits von innen kannten, zum monumentalen Gebäude der Augsburger Puppenkiste. Fast vollständig waren die Teilnehmer unseres Jahrestreffens dabei, alle ein wenig rätselnd, was zu erwarten war: Kindertheater für Erwachsene oder Altbekanntes aus der Puppenkiste?

 

Zur Überraschung aller stand „Kabarett 2016“ auf dem Programm, ein sehr politisches, amüsantes und witziges Allerlei zu aktuellen Themen unserer Zeit, das in flotter Folge gezeigt wurde – dazwischen immer wieder Witzeinlagen ohne Puppenspiel. Spätestens bei dem Blick hinter die Kulissen in der Pause, zu dem alle Besucher aufgefordert wurden, war klar, warum diese Einlagen notwendig sind – zum schnellen Umrangieren der Puppen. Im zweiten Teil hatte man eine umso größere Achtung vom Zauber des Puppenspiels. Man war sich einig, der Besuch hatte gelohnt. Per Bus ging es zum Abschluss in die Maximilianklause, wo der Abend mit lebhaften Gesprächen endete.

 

Für die meisten endete das Jahrestreffen mit einem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen. Die, die blieben, wurden mit einer höchst interessanten, sehr detailreichen Führung hinter die Kulissen am Sonntag um 11Uhr mit dem Orchester-Geschäftsführer belohnt.

 

Meldungen aus unseren Mitgliedsgesellschaften:

Eine Nachlese aus Sicht der Augsburger Theaterfreunde zum Jahrestreffen


Augsburg
Ralf D. Neuburger - Mittwoch, 18. Mai 2016

neuburgerDie Augsburger Theaterfreunde (TfA) berichten in ihrem Quartals-Rundbrief Nr.02/2016 vom 18. Mai zum MUTHEA Jahrestreffen, das auf Einladung der TfA in Augsburg stattgefunden hat. Es war eine grandios verlaufene Veranstaltung, wie immer wieder bestätigt wurde.

 

Start war ein Empfang im Rathaus. Kulturreferent Thomas Weitzel begrüßte die 30 Gäste im Fü̈rstenzimmer und überraschte mit der überwältigenden Geschichte der Stadt: Römerstadt, Renaissance-Stadt, Fugger/Welser-Stadt, Brecht/Mozart/Diesel-Stadt, zukünftig: Weltkulturerbe-Stadt Wasserwirtschaft usw. Er ließ es sich auch nicht nehmen den Goldenen Saal persönlich und sehr unterhaltsam zu präsentieren. Der anschließende Stadtrundgang führte vom Rathaus in die Altstadt zu Brechts Geburtshaus, zur Barfü̈sserkirche, in die berü̈hmte...


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Offener Brief der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters an den Karlsruher Gemeinderat


Karlsruhe
Dr. Bernd Krüger, Katrin Lorbeer, Volker Kramer - Montag, 25. April 2016

 

karlsruhe

 

Aktuelle Probleme

Beschluss zur Haushaltskonsolidierung durch den Karlsruher Gemeinderat

daran gekoppelt: Kürzung der Förderung durchs Land in gleicher Höhe

= > 11 Millionen € weniger Etat in den kommenden 6 Jahren

Unsere Maßnahmen

•Offener Brief an den Karlsruher Gemeinderat

•Unterschriften-Aktion in der Kassenhalle des Theater

•Online-Petition unter

https://www.change.org/p/staatstheater-karlsruhe-gegen-die-sparma%C3%9Fnahmen?recruiter=533884211&utm_source=share_for_starters&utm_medium=copyLink

 

Offener Brief der Gesellschaft der Freunde des Badischen Staatstheaters Karlsruhe als Reaktion auf die angekündigten Sparbeschlüsse

 

Die jüngsten Sparbeschlüsse erschüttern eine großartige Kulturinstitution in ihren Grundfesten: Ist die weit überregionale Bedeutung des Badischen...


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Freunde unterwegs - die Braunschweiger Theaterfreunde besuchen Saarbrücken


Braunschweig
Theaterfreunde Braunschweig - Mittwoch, 20. April 2016

Impressionen über eine Fahrt nach Saarbrücken (8.-11. April) zu der künftigen Braunschweiger Generalintendantin Dagmar Schlingmann.

Saarbruecken 2016 Fuehrung auf der  Bühne mit Dagmar SchlingmannEine Gruppe von Freunden des Staatstheaters Braunschweig nutzten das Angebot von FREUNDE UNTERWEGS - ArtMaks, die zukünftige Generalintendantin des Braunschweiger Theaters an ihrer derzeitigen Wirkungsstätte, dem Staatstheater Saarbrücken kennenzulernen.
Wir lernten eine sehr charmante, aufgeschlossene Dagmar Schlingmann in ihrem Intendanzbüro kennen, die sich sichtlich freute, neugierigen Besuch aus Braunschweig begrüßen zu können. Wir erfuhren, dass sie nach 11 Jahren in Saarbrücken eine neue Herausforderung gesucht habe. Im Mittelpunkt stand in dieser Zeit neben der künstlerischen Arbeit die Generalrenovierung des 1938 erbauten Großen Hauses, die sie im...


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