MUTHEA e.V.

Bundesvereinigung deutscher Musik- und Theaterfördergesellschaften

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GEMEINSAM SIND WIR STÄRKER!

 

MUTHEA - ein bundesweites Netzwerk der deutschen Musik- und Theater-Fördergesellschaften stellt sich vor:

 

MUTHEA, gegründet 1998, ist ein eingetragener Verein mit dem Status der Gemeinnützigkeit.

   MUTHEA leistet einen Beitrag zur öffentlichen Transparenz der Arbeit der deutschen Musik- und Theater-Fördergesellschaften.

   MUTHEA unterstützt und fördert das bürgerschaftliche Engagement auf einem bedeutenden Gebiet der deutschen Kulturlandschaft.

 

Warum braucht es MUTHEA?

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Kommentar zur Sparpolitik in den kommunalen Kulturetats


Vorstand der MUTHEA - Montag, 04. Juli 2016

MutheaKlagen von Kultureinrichtungen über einen zu schmalen Etat und über Kürzungen für das Haus haben schon eine lange Tradition und gehören offenbar auch zum Geschäft.
Inzwischen haben aber Kürzungen einen Umfang erreicht, der allen Theaterfreunden bundesweit die Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Durch die immens hohen Lasten, die die Kommunen mittlerweile tragen müssen, bleibt vielen städtischen Haushalten gar nichts anderes übrig, als an den „freiwilligen Leistungen" zu sparen. Und das trifft häufig die Kultureinrichtungen – kleine wie große. „Bei großen Häusern mit hohem Etat lässt sich am besten sparen", denken in der Not offenbar viele Kommunalpolitiker. Die Folgen sind reduzierte Spielpläne, Spartenschließungen und unwiederbringliche Verluste für das lokale Kulturleben.
Auf dem Spiel steht das, was die UNESCO als kulturelles Welterbe anerkannt hat: die deutsche Theaterlandschaft in all ihrer Vielfalt. Die Theater sind für die Bürgerinnen und Bürger identitätsstiftend. Um das zu erhalten, muss der Staat die Grundlage für die Existenz schaffen. Und genau diese Grundlage wird zurzeit vielerorts entzogen.


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Was bieten die Fördergesellschaften ihren Mitgliedern?


Jens Wortmann - Montag, 04. Juli 2016

Umfrage unter den MUTHEA-Mitgliedsgesellschaften


gespraechsrunde-gelsenkirchenEin Förderverein ist in erster Linie dazu da, Geld einzusammeln und dieses satzungsgemäß einzusetzen. Um solches Geld einzusammeln, benötigen die Vereine spendenfreudige Mitglieder. Alle Fördergesellschaften in Deutschland bieten ihren Mitgliedern Leistungen an, die einen Anreiz auf eine Mitgliedschaft bieten.

Natürlich dürfen sie ihren Mitgliedern keine geldwerten Vorteile bieten. Erstens würde zum Beispiel der Erwerb von vergünstigten Eintrittskarten den Förderzweck ad absurdum führen, weil den Theatern damit ja Einnahmen fehlen. Aber wichtig ist auch, dass die Finanzämter sehr genau hinsehen, was in den Vereinen passiert. Aktuell prüfen Finanzämter intensiv die Frage, ob Mitglieder gemeinnütziger Vereine Vergünstigungen erhalten. Ist dies der Fall, kann es zu einer auch rückwirkenden Aberkennung der Gemeinnützigkeit kommen.
Doch unsere Mitgliedsgesellschaften sind sehr kreativ, wie die Umfrage von der MUTHEA ergeben hat.
Bei allen Antworten gab es lediglich zwei Angebote, die fast alle Gesellschaften für ihre Mitglieder im Angebot haben: die Möglichkeit, Proben im Hause exklusiv zu besuchen sowie Gesprächsrunden mit Künstlerinnen und Künstlern oder der Intendanz. Diese Runden werden von den Gesellschaften veranstaltet und sind durchaus ein attraktives Angebot für ihre Mitglieder.


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Meldungen aus unseren Mitgliedsgesellschaften:

Die Hausautoren am Nationaltheater - ein besonderes Projekt der Mannheimer Theaterfreunde


Mannheim
Freunde Nationaltheater Mannheim - Dienstag, 05. Juli 2016

staffeluebergabeWie so vieles in Mannheim hat auch die Institution des Hausautors eine große Vorgeschichte: Friedrich Schiller war Mannheims erster – und lange Zeit einziger – Hausautor. Heute wie damals gehörte die Unterkunft dazu. Schillers Wohnhaus, im Hinterhof eines Barockhauses (unweit vom im Krieg zerstörten Theater) heute Museum, beherbergt eine „innovativ, multimedial gestützte Darstellung von Schillers Jahren in Mannheim" sowie ein Appartement für Schiller-Stipendiaten (nicht zu verwechseln mit den Hausautoren).

 

Der erste Hausautor ... 1783-1784
Nach der Uraufführung der „Räuber", die am 13. Januar 1782 im Mannheimer Nationaltheater mit ungeheurem Beifall und Jubel aufgenommen worden war, verpflichtete Intendant Freiherr von Dalberg den jungen Schiller als Theaterdichter. Das Engagement...


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Eine Begeisterungs-Kultur schaffen - die NThusiasten bei der Fundraising-Tagung in Stuttgart am 4. Juli 2016


Mannheim
NThusiasten - Dienstag, 05. Juli 2016

nthusiastenEs ist für die NThusiasten stets eine besondere Freude, auch außerhalb ihres sonstigen Wirkungsfelds über Programm, Überzeugung und die Leitmotive ihrer Arbeit sprechen zu können. Auch in Stuttgart wurde das den Jungen Freunden des Mannheimer Nationaltheaters einmal mehr ermöglicht. Eingeladen hatte das Württembergische Landesmuseum aus Stuttgart, das in Kooperation mit dem Deutschen Fundraising-Verband eine Tagung zur „Zukunft Kulturfundraising" im Alten Schloss veranstaltete. Versammelt hatten sich über 150 Vertreter aus Bibliotheken, Museen, Theatern und weiteren Kultur-Organisationen, um Neues über das Fundraising zu erlernen.


Neben diversen Workshops, Diskussionspodien und Vorträgen, die über Chancen, aber auch Grenzen des Fundraisings sprachen, gab es bereits am Vormittag ein...


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Freunde der Kammerspiele - Aktuelles aus Bonn


Bonn
Kurt P. Tudyka - Montag, 27. Juni 2016

1. Der neue Finanzdirektor des Theater Bonn stellt sich den Mitgliedern vor und erläuterte die  Finanzen des Theaters, wie Zuwendungen + Einnahmen ./. Ausgaben, fixe und variable Kosten, Verhältnis Oper-Schauspiel, Kosten pro Produktion, Haushaltsbefugnis und vieles mehr.

2. 10 Jahre Freunde der Kammerspiele

jubilaeum-bonnDie Gesellschaft der Freunde der Kammerspiele feierte in einem sehr festlichen Rahmen in der Bad Godesberger Redoute mit der Theaterleitung, Schauspielern, Musikern und Politikern ihr zehnjähriges Bestehen. Der Verein ist aus einer kulturpolitischen Initiative entstanden und ist ausschließlich auf die Sparte Schauspiel des Bonner Theaters gerichtet. Das spiegelt auch das intellektuelle und politische Profil seiner Geschichte wider, die in einer zum Jubiläum erschienen Festschrift...


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Die Marburger Theaterfreunde besuchen Aachen


Marburg
Jürgen Bandte - Donnerstag, 23. Juni 2016

theater-aachenEin Förderverein ist ein deutscher Verein. Also gibt es auch jährlich eine Vereinsfahrt. Diesmal führte die Fahrt nach Aachen, der Stadt Karl des Großen und des Aachener Doms. Doch als Theater-Förderverein stand natürlich im Mittelpunkt der Reise das Stadttheater Aachen. Es wurde 1825 von Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Es ist damit eines der ältesten Stadttheater in Deutschland. Der klassische Bau beherbergt Oper und Schauspiel sowie das Orchester. Nach dem obligatorischen Stadtrundgang wurde der Freundeskreis aus Marburg herzlich vom Theater durch Verwaltungsdirektor Udo Rüber und dem ehemaligen Chefdramaturgen Lucas Popovic empfangen. Beide informierten den Förderverein über das Haus und die Theatersituation in Aachen. Natürlich gab es einen großartigen Blick hinter die Bühne bis...


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Gera: Ballett zum 125. Geburtstag von Otto Dix


Gera
Karl-Heinz Walther - Mittwoch, 22. Juni 2016

Die Otto Dix Stadt Gera feiert am 2. Dezember 2016 den 125. Geburtstag ihres bekanntesten Sohnes, des Malers Otto Dix.
Gera-TheaterAuf dem Programm stehen u. a. die Wiedereröffnung des sanierten Geburtshauses des Malers und eine große „Otto Dix Ausstellung“.


Traditionsgemäß, wie bereits zum 100. und 120. Geburtstag (Choreografie Peter Werner-Ranke), läuteten Theater & Philharmonie Thüringen, speziell die Bühnen der Stadt Gera, die Feierlichkeiten mit einem Ballettabend ein.
Otto Dix schuf 1925 das „Bildnis der Tänzerin Anita Berber“, welches sich in der Staatsgalerie Stuttgart befindet. Allgemein wurde das Bild durch eine Briefmarke bekannt.

Am 17.06.2016 fand die Premiere des Balletts „Anita Berber – Göttin der Nacht“ statt. Eindrucksvoll wurde ihr kurzes Leben, bestimmt durch Drogen, Alkohol und...


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Nachwuchspreis der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V.


Kassel
Bernhard Striegel - Dienstag, 21. Juni 2016

Am 20.06.2016 wurde in der von der Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. initiierten und moderierten Veranstaltung „Resonanzboden“ bereits zum zwölften Mal der Nachwuchspreis der Fördergesellschaft vergeben.
kasselAusgezeichnet wurde aus der Opernsparte der Sänger Hansung Yoo. Der in Südkorea geborene Bariton gehört seit der Spielzeit 2013/14 dem Ensemble des Staatstheater Kassel an und begeistert seither in vielen Rollen, zuletzt als Fritz/Pierrot in dem herausragenden Opernabend „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold.
Aus der Sparte Tanz wurde die in Litauen geborene Tänzerin Gotaute Kalmataviciute ausgezeichnet, die in der Spielzeit 2014/15 noch als Gast am Staatstheater Kassel zu erleben war und seit der Spielzeit 2015/16 festes Mitglied des Ensembles ist. In der laufenden...


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Zwickau: Orchesterakademie „PhilKon"


Zwickau
Förderverein „Caroline Neuber" des Theaters Zwickau e. V., Vorstand - Donnerstag, 09. Juni 2016

Jüngstes Projekt aus der 25jährigen Geschichte des Förderverein „Caroline Neuber" des Theaters Zwickau e.V.

philkon-2a5210a7Der Förderverein „Caroline Neuber" des Theaters Zwickau e.V. feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Grund genug um einmal DANKESCHÖN zu sagen. Dies wird im Rahmen einer kleinen Festveranstaltung am 23.06.2016 (einen Tag nach der Gründung des Fördervereines im Jahr 2001) erfolgen. Der Förderverein lädt dazu alle MitgliederInnen, Sponsoren und Theaterinteressierte der Stadt recht herzlich ein. Vertreter aus Politik und Wirtschaft Zwickaus sind ebenfalls geladen.
An diesem Tag möchte sich der Förderverein bei all denen bedanken, die durch ihr Engagement im Verein oder als Sponsoren mit dazu beigetragen haben, dass das Theater seine Vielfältigkeit bewahren konnte und mit...


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Statement der „Freunde und Förderer Volkstheater Rostock e.V.“ zur fristlosen Kündigung des Volkstheater-Intendanten Sewan Latchinian


Rostock
Antje Jonas, Freunde und Förderer Volkstheater Rostock e.V. - Donnerstag, 09. Juni 2016

latchinianAls Sewan Latchinian, der von den Stadtoberen erwählte Intendant, nach Rostock kam, erwarteten Politik, Verwaltung sowie auch das Publikum neuen Schwung für das von vielen als lethargisch wahrgenommene Vier-Sparten-Volkstheater. Der Theatermann machte sich an die Arbeit und versetzte mit seiner Energie und Leidenschaft die Rostocker in Erstaunen.

In nur zwei Jahren kamen zustande: zwei bemerkenswerte Theaterspektakel, mehrere Uraufführungen, darunter ein Text von Uwe Johnson. Gespielt wurde in der Brauerei und im Bunker, im Zoo und auf der Hohen Düne. In der Kleinen Komödie gelang die Sommerbespielung. Die Theaterkantine lud nach Vorstellungsende die Zuschauer zu Gespräch und Wein. Ein neues Format, der „Denkraum“, ging an den Start. Und so auch die Bürgerbühne und das Puppenspiel. Bis...


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